«Wenn es so weitergeht, haben wir Ende Jahr gar keinen Platz mehr.» Urs Walder, Präsident des Boxclubs Uster, freut sich, dass sein Verein immer mehr Mitglieder anzieht, doch während des Trainings sei es bereits seit längerem eng. Zu eng. «Seit Jahren suchen wir nach einer neuen Raumlösung, bisher ohne Erfolg.» Der Boxclub trainiert aktuell drei Mal pro Woche in der Turnhalle des Schulhauses Gschwader. Gerne würde man zusätzliche Räume im Keller des Gebäudes übernehmen, doch das habe bisher nicht geklappt.
«Den langjährigen Mitgliedern löscht es langsam ab.»
Urs Walder, Präsident Boxclub Uster
Zwar würden sich die Sportler im Freien einwärmen und zum Beispiel joggen gehen. Doch für das eigentliche Boxtraining brauche es Equipment wie Boxsäcke, die in einer Halle aufgehängt werden müssen. «Wer neu bei uns ins Training kommt, stört sich weniger ob der engen Platzverhältnissen», sagt Walder. «Aber den langjährigen Mitgliedern löscht es langsam ab. Das ist schade.»
Viel Verkehr auf der Laufbahn
Doch nicht nur in den Ustermer Hallen ist es zuweilen eng. Der Leichtathletikclub Uster trainiert hauptsächlich auf der Sportanlage im Buchholz, doch müssen sie die Rasenfläche und teilweise auch die Bahn mit anderen Vereinen teilen. «Gerade beim Wurftraining ist es wichtig, dass die Rasenfläche frei ist, da dies zur Zeit die einzige Möglichkeit ist, überhaupt ein solches Training durchzuführen», sagt Vereinspräsident Michael Billich. Führt etwa der Fussballclub eine Meisterschaft durch, habe dieser Vorrang und der Leichtathletikclub müsse ausweichen.

