Kinderlachen hallt durch den Eingangsbereich der Ilgenhalde in Fehraltorf. Die Wände der Wohnhäuser für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung sind bunt gestrichen, die beiden Wohnzimmer sind mit farbigen Möbeln ausgestattet.
«Wir wollen ein fröhliches und einladendes Umfeld schaffen», sagt Marco Camus, Gesamtleiter der Stiftung Ilgenhalde. Der 41-Jährige hat sein Amt seit dem Frühjahr 2017 inne und betreut seither den Neubau der gesamten Liegenschaft.
Die erste Bauetappe ist nun abgeschlossen, zwei Wohnhäuser mit jeweils zwei Wohnungen wurden vor knapp zwei Woche bezogen. Jede Wohnung umfasst sechs Schlafzimmer.
«Einige Kinder gewöhnten sich schneller an die neue Umgebung, bei anderen ging es länger.» Jene, die an Autismus leiden würden, reagierten auf die Änderungen viel sensibler und hätten Zeit gebraucht, sich zu Recht zu finden. Insgesamt werden in der Ilgenhalde 61 Kinder betreut, 47 davon wohnen im Sonderschulheim. (Anmerkung der Redaktion: Aus Gründen des Persönlichkeitsschutz durften die Kinder nicht fotografiert werden.)

