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Politik

Fehraltorf sagt dem Schleichverkehr den Kampf an

Auf dem Alten Zürichweg in Fehraltorf soll ein Fahrverbot eingeführt werden. Das Gebiet rund um das 2015 abgebrannte Schützenhaus soll zum Naherholungsgebiet werden. Von einem Fahrverbot betroffen wäre unter anderem der Vermieter der Waldhütte Sackholz.

Das Schützenhaus in Fehraltorf brannte lichterloh. Ein technischer Defekt sorgte im Sommer 2015 dafür, dass die Stube der Fehraltorfer Schützen bis auf die Grundmauern niederbrannte. Auf ein Wiederaufbau wurde aus Kostengründen verzichtet: Dieser hätte die Gemeinde 1,37 Millionen Franken gekostet (wir berichteten). 

Fehraltorf machte es sich zum Ziel, das Gebiet rund um das ehemalige Schützenhaus zu einem attraktiven Naherholungsgebiet umzuwandeln. «Die Brandruine wurde bereits zurückgebaut. Zudem wurde für die Bevölkerung ein Grillplatz mit Brunnen eingerichtet», sagt Marcel Wehrli, Gemeindeschreiber von Fehraltorf. 

«Die Brandruine wurde bereits zurückgebaut. Zudem wurde für die Bevölkerung ein Grillplatz mit Brunnen eingerichtet»

Marcel Wehrli, Gemeindeschreiber Fehraltorf

Ein Problem gibt es jedoch: Den Alten Zürichweg. Dieser wird regelmässig als Umfahrung von geschlossenen Bahnübergängen an der Uster- oder Zürcherstrasse genutzt. «Eine Messung der Kommunalpolizei hat aufgezeigt, dass zur Spitzenzeit zwischen 17 und 18 Uhr rund 38 Fahrzeuge den Weg benützen.» Zum Vergleich: Auf der Usterstrasse sind es zur selben Zeit 180 Fahrzeuge.   

Auf dem Alten Zürichweg (rot) in Fehraltorf soll Fahrverbot herrschen. Die Waldhütte Sackholz und das Schützenhaus Burg Fehraltorf Kaki können nur noch über den Burgweg (blau) erreicht werden. Zudem können Autofahrer auf der Zürcherstrasse (gelb) den Alten Zürichweg nicht mehr als Schleichweg benutzen. (Karte: Redaktion Züriost)

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