1. August, 19 Uhr. Im «Heiget Huus» in Fehraltorf finden sich die ersten Gäste der örtlichen Bundesfeier ein, unter anderem auch Festredner Thomas Vogel. Nachdem es wochenlang keinen Regen gab, schüttet es jetzt wie aus Kübeln.
Das sei normal, sagt Curdin Pedrett. Er ist Präsident des Verkehrs- und Verschönerungsverein Fehraltorf (VVF) und hat die 1.-August-Feier organisiert. «Bereits letztes Jahr regnete es um die gleiche Zeit sehr stark. Wir haben schon fast damit gerechnet», sagt Pedrett und lacht.
Aber eben nur fast. Während der letzten Woche fiel die Temperatur nie unter 25 Grad, die Natur trocknete nach und nach aus. Der Kanton verbot Feuer in Nahe des Waldes, einige Gemeinden gingen noch einen Schritt weiter. So auch Fehraltorf: Feuer im Freien sowie das Zünden von Feuerwerk wurden verboten – auch am 1. August.
Kein Alternativprogramm
Für die Organisatoren der 1.-August-Feier kam der Entscheid nicht überraschend. «Die Sicherheit geht vor, das ist klar», sagt VVF-Präsident Curdin Pedrett. Trotzdem sei es schade, die Feier ohne Feuerwerk und Feuer auszurichten. «Das Höhenfeuer fehlt mir mehr als das Feuerwerk. Ersteres erinnert mich immer an meine Jugend, als ich den 1. August auf einem Maiensäss gefeiert habe.»
«Das Höhenfeuer fehlt mir mehr als das Feuerwerk.»
Curdin Pedrett, Organisator 1.-August-Feier Fehraltorf

