So sieht der neue «Hasenstrick» aus
«Ich würde noch nicht sagen, dass es ein Schnäppchen war», meinte Hans Ulrich Kobelt, nachdem er den Hasenstrick für 2,5 Millionen Franken ersteigert hatte. Und er sollte Recht behalten: Bis heute hat der Immobilienentwickler weitere 3 Millionen Franken in den Umbau des Hotel und Restaurants gesteckt. «Leider hatte ich Recht», sagt Kobelt. «Der Hasenstrick ist in den frühen 1960er-Jahren stehengeblieben.»
Total vernachlässigt sei die Liegenschaft gewesen, erzählt Kobelt auf einem Rundgang durch die neu sanierten Räume. Das Problem sei: «Wenn man mal mit Sanieren beginnt, kann man fast nichts so lassen wie es war.» Am Ende blieb fast nichts, das nicht erneuert wurde. Und das summiert sich: Alleine die Umgebungsarbeiten hätten beispielsweise 400’000 Franken gekostet, die neue Lüftung 150’000 Franken und das Hoteldach 75’000 Franken.
Eigentlich hat Kobelt Erfahrung in solchen Dingen. Doch selbst er sei vom Ausmass der Arbeiten – vor allem was den Brandschutz betreffe – ein wenig überrascht worden. In den vergangenen fünf Monaten hat sich auf dem Hasenstrick viel getan: 520 Kubikmeter Material hätten sie abtransportiert, sagt Kobelt.
Tradition scheint durch

