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Politik

Laute Jugendliche verärgern Hittnauerin

Laute Jugendliche erschweren Silvia Gatti die Postautofahrt. Reklamieren beim Chauffeur habe nichts bewirkt. Markus Hegglin, Leiter von Postauto Region Zürich, rät, sich bei Störungen direkt an den Kundendienst zu wenden.

Silvia Gatti aus Hittnau ist verärgert. Sie fährt jeden Dienstagabend nach ihrem Englischunterricht, manchmal auch am Wochenende nach dem Ausgang, mit dem Postauto von Päffikon bis nach Hittnau. Eigentlich alles ganz normal – wenn sich diverse Jugendliche nicht unhöflich aufführen würden. 

«Seit Januar kommt es regelmässig vor, dass sich Fünfzehn-  bis Sechzehnjährige im Postauto daneben benehmen. Sie schreien herum und lachen in einer unangemessenen Lautstärke», sagt Gatti. Das letzte Mal sei es am vergangenen Freitag vorgekommen. «Die jungen Leute verhielten sich masslos. Es war kaum auszuhalten.»

«Die jungen Leute verhalten sich masslos.»

Silvia Gatti, fühlt sich durch Jugendliche im Postauto gestört

Sie sei nicht die einzige, der dieses Verhalten aufgefallen sei. «Ich, aber auch andere Passagiere, haben uns schon beim Chauffeur beschwert.» Der Fahrer habe die Jugendlichen zwar ermahnt, sich zusammenzureissen – geholfen habe das aber nicht. «Sie waren weiterhin sehr laut. Als ich den Fahrer zum wiederholten Male bat, etwas zu tun, meinte er nur, es liege nicht in seiner Macht, strengere Massnahmen zu ergreifen.»
 
Eltern oder Polizei beiziehen
Silvia Gatti hofft, dass sich das Problem in naher Zukunft von selbst löst. Ansonsten wendet sie sich direkt an die Postauto AG, um gemeinsam eine Lösung zu finden. «Man könnte beispielsweise die Eltern der Jugendlichen beiziehen, das würde sicher etwas bewirken.» Bringe auch das nichts, solle die Polizei gerufen werden.

«Man könnte die Eltern der Jugendlichen beiziehen.»

Silvia Gatti, ist empört

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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