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Schwimmbad Waldacher ist jetzt barrierefrei

Im Volketswiler Schwimmbad Waldacher gilt seit einigen Tagen Barrierefreiheit. Personen mit einer körperlichen Beeinträchtigung können neuerdings eine rollstuhlgängige Nasszelle nutzen. Zudem steht neu eine Hebe-/Senkvorrichtung für den erleichterten Einstieg ins Becken zur Verfügung.

In der Badi Volketswil können Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigung ab sofort eine auf deren Bedürfnisse eingerichtete Garderobe nutzen. Zudem steht eine Hebevorrichtung zur Verfügung, die den Einstieg ins Schwimmbecken erleichtert. (Foto: Marcel Vollenweider), In der Badi Volketswil können Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigung ab sofort eine auf deren Bedürfnisse eingerichtete Garderobe nutzen. Zudem steht eine Hebevorrichtung zur Verfügung, die den Einstieg ins Schwimmbecken erleichtert. (Foto: Marcel Vollenweider), In der Badi Volketswil können Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigung ab sofort eine auf deren Bedürfnisse eingerichtete Garderobe nutzen. Zudem steht eine Hebevorrichtung zur Verfügung, die den Einstieg ins Schwimmbecken erleichtert. (Foto: Marcel Vollenweider), Gemeinderat Michael De Vita-Läubli, Uwe Betz-Moser (Leiter Liegenschaften Volketswil), René Läuchli (Leiter des Schwimmbades Waldacher) und Bruno Sieber (Beck Schwimmbad Bau) begutachten die neue Kabine (von links). (Foto: Marcel Vollenweider), In der Badi Volketswil können Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigung ab sofort eine auf deren Bedürfnisse eingerichtete Garderobe nutzen. Zudem steht eine Hebevorrichtung zur Verfügung, die den Einstieg ins Schwimmbecken erleichtert. (Foto: Marcel Vollenweider)

Schwimmbad Waldacher ist jetzt barrierefrei

Am vergangenen Donnerstag fand im Beisein von Gemeindebehörden und einem Vertreter der ausführenden Baufirma die Abnahme und damit die Inbetriebnahme der rollstuhlgängigen Nasszelle inklusive Hebe- und Senkvorrichtung im Schwimmbad Waldacher in Volketswil statt.

Wie René Läuchli, Betriebsleiter des Schwimmbadesl, erläuterte, hätten die Gemeindebehörden das Projekt einer separaten Nasszelle für Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigung bereits im Dezember des Vorjahres lanciert. «Das Planungsgremium hatte sich damals entschieden, eine der vorhandenen Umkleideboxen in eine komplett ausgerüstete, rollstuhlgängige Nasszelle umzufunktionieren», erklärte Läuchli.

Umkleideboxen umfunktioniert

Uwe Betz-Moser, Abteilungsleiter Liegenschaften auf der Gemeindeverwaltung Volketswil, ergänzte, dass eine Mauer zu den bestehenden Umkleideboxen hochgezogen worden sei, mit dem Ziel, die Privatsphäre der Nutzer sicherzustellen. Im Vergleich zu den von den anderen Besuchern genutzten Garderoben ist die Anzahl der Garderobenkästen auf ein Minimum reduziert worden. «Die nun entstandene Nasszelle ist ausgestattet mit einem zweckmässigen Plättliboden, gut zu reinigen und damit unterhaltsarm», betonte er.

Für die Realisierung dieses Projekts sind 70’000 Franken budgetiert worden. Bruno Sieber von der ausführenden Firma Beck Schwimmbadbau notierte sich am Abnahmetermin die wenigen gemeinsam registrierten Mängel. Die Infrastruktur des Schwimmbades Waldacher entspreche mit Blick auf Barrierefreiheit nun vollauf den Normen für öffentliche Anlagen.

Erleichterter Einstieg ins Becken

Bademeister René Läuchli demonstrierte mit seinem Bademeisterkollegen die Funktionsweise der neuen Hebe- und Senkvorrichtung, eine Art Lift, der den Einstieg ins Becken erleichtert. «Personen, die so ins Wasser gebracht werden wollen, können sich beim Bademeister melden. Dann wird der Lift an den Beckenrand gerollt und kann mit wenig Aufwand per Touchscreen bedient werden», erklärte Läuchli.

Anton Hüsler aus Volketswil, im Schwimmbad quasi ein Dauergast, verfolgte diese Demonstration mit grossem Interesse. «Ich erachte diese Investition als notwendig und toll. Ich habe in der Vergangenheit immer wieder Leute beobachtet, die in ihrem Rollstuhl direkt an den Beckenrand fuhren», sagte er. Diese neue Einrichtung sei eine Erleichterung.

Der neue Lift kostete rund 9000 Franken. Wie Uwe Betz-Moser darlegte, beteiligt sich die Stiftung Cerebral zur Hälfte an diesen Kosten. (Marcel Vollenweider)

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