Dreckige Pfütze gegen klinische Plättli
Die Serie «Städteduell» wurde von züriost im Sommer 2018 lanciert. Über die Ostertage blicken wir auf die bisherigen Folgen zurück – danach geht es weiter mit dem knallharten Kampf der Ustermer Bezirksmetropolen.
Für Seebuben und Seemädchen ist klar: Ein natürliches Gewässer geht über jeden noch so schönen Swimmingpool. Wer wiederum mit einem 10-Meter-Sprungturm und sauber gefiltertem Wasser aufgewachsen ist, wird der charmanten Seepfütze wenig abgewinnen können. Die Dübendorfer haben zwar keinen See, dafür einen Fluss. Aber mit dem Abkühlen in der Glatt ist das so eine Sache. Denn auch mit dem neuen Glattpark und dem besseren Zugang zum Fluss kommt es kaum jemandem in den Sinn, mehr als einen Zeh in das kühle Nass zu stecken. In diesem Wasser, das vom Greifensee kommt, haben schliesslich schon die Ustermer gebadet. Pfui.
Marathon in der Badi
Und damit wären wir bereits beim ersten Pluspunkt der Badesportanlagen in Uster – die Vielfalt: Hallenbad, Dorfbadi und Strandbad. Die Seebadi selber bietet schon eine Auswahl mit freundlichen Fischfreundschaften beim Planschen im See plus blitzblanken Bahnen für Badekappenträger, die ihren Längenrekord brechen wollen. Doch bis man überhaupt erst in der Seebadi ist, stehen einige Hürden an.

