Erster Grossanlass seit über zehn Jahren
In zwei Tagen ist es endlich soweit: Das Russiker Dorffest wird eröffnet. Nach über einem Jahr Planung steht das besagte Wochenende nun vor der Tür. Hans Loeliger, Präsident des Organisationskomitees, ist dementsprechend gut gelaunt. «Hoffentlich spielt das Wetter mit, dann wäre alles perfekt.»
Eröffnet wird das Spektakel am Freitagabend, 5. Juli, um 18 Uhr auf dem Gemeindehausplatz in Russikon. Wie genau die Eröffnung aussehen wird, verrät Loeliger nicht. «Das wird eine Überraschung, die auf Russikon abgestimmt ist.»
Chilbi, Fussball und Rutschen
Die Vorbereitungen für das Wochenende seien im Zeitplan. Hans Loeliger führt aus: «Die Aufbauarbeiten haben bereits Anfang Woche begonnen. Am Freitag um 14 Uhr wird dann die Kirchgasse für den Verkehr gesperrt, dass die letzten Anlieferungen gemacht werden können.»
Das Dorffest ist für die Russiker Gemeinde ein Grossereignis. Seit über zehn Jahren wurde kein Fest mehr in diesem Rahmen gefeiert. «Das Letzte war 2004, als der Unterdorfkreisel eingeweiht wurde», sagt der OK-Präsident. Damals sei der Platz aber zu klein gewesen, um den Besuchern neben den Festwirtschaften auch noch eine Chilbi bieten zu können.
«Wir bieten ein sehr vielseitiges Programm.»
Hans Loeliger, OK-Präsident Russiker Dorffest
Seit der Sanierung des Gemeindehausplatz letztes Jahr hat sich das aber geändert, beim Umbau zielte man auf solche Grossveranstaltungen ab. «Dieses Mal bieten wir ein sehr vielseitiges Programm. Von der Chilbi über die Festwirtschaften bis zum Grümpel-Turnier ist für jeden etwas dabei», erzählt der OK-Präsident.
Ein Highlight sei aber sicher die 200 Meter lange Wasserrutschbahn. Diese wird im Rahmen von «Slide my day» von Radio Zürisee zu Verfügung gestellt. «Ich habe diese Rutsche mal in Uster gesehen und war begeistert. Es ist ein glücklicher Zufall, dass wir sie genau am Datum des Dorffestes buchen konnten», meint Hans Loeliger.
70’000 Franken Unkosten
Eine der grösseren Herausforderungen für das Dorffest-OK seien die Finanzen gewesen. Die Unkosten belaufen sich auf rund 70’000 Franken. «Durch Sponsoren und Beiträge der Gemeinde können wir aber alle Kosten decken», sagt Loeliger.
«Durch Sponsoren und Beiträge der Gemeinde können wir alle Kosten decken.»
Hans Loeliger, hofft auf ein unvergessliches Fest
Eine weitere Einnahmequelle seien die Strohhüte, die extra für das Dorffest lanciert wurden. «Der Verkauf läuft gut, rund 50 Prozent aller Hüte sind schon weg.» Hans Loeliger hofft, dass die Mehrheit der Besucher am Dorffest mit einem solchen Strohhut anzutreffen ist.» Dieser soll ein Erinnerungsstück an ein hoffentlich unvergessliches Fest sein. «Die Russiker Bevölkerung soll sich näherkommen und eine gute gemeinsame Zeit haben», erzählt Loeliger.
Ausserdem wolle man Auswertigen zeigen, dass Russikon nicht schläft. Wird das Dorffest zum Erfolg, soll dieses regelmässig durchgeführt werden. «Nicht jährlich, dann wäre es nichts besonderes mehr. Aber wir würden nicht wieder zehn Jahre warten», ist sich Hans Loeliger sicher.

