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Schulpflege Volketswil zieht Traktandum zurück

Während die Schule Volketswil schwarze Zahlen schreibt, konnte die Politische Gemeinde ihr Minus in der Jahresrechnung zumindest schmälern. An der Gemeindeversammlung werden aber andere Themen mehr zu diskutieren geben.

Die Schulgemeindeordnung muss nun von der neugewählten Schulpflege noch einmal diskutiert werden. (Symbolfoto: Nathalie Guinand)

Schulpflege Volketswil zieht Traktandum zurück

Am Freitag hätte der Souverän an der Volketswiler Schulgemeindeversammlung über die Revision der Schulgemeindeordnung vorberaten sollen. Doch nun hat die Schulpflege das Geschäft zurückgezogen. «Der Widerstand war sehr gross, vor allem von der RPK», sagt Schulpräsidentin Rosmarie Quadranti (BDP). Hauptkritikpunkte: Die Schulpflege wollte die vorberatende Schulgemeindeversammlung durch eine Informationsveranstaltung ersetzen und keine Geschäftsprüfungskommission einführen.

«Als abtretende Schulpfleger noch gross über das Thema zu diskutieren, bringt nicht viel.»

Rosmarie Quadranti

«Uns darum vorzuwerfen, die neue Schulordnung sei ein Schnellschuss und habe keine saubere Rechtsgrundlage, ist einfach an den Haaren herbeigezogen», sagt Quadranti. Man habe die Ordnung auf die neue Legislatur hin für neugewählten Schulpfleger vorbereiten wollen. «Nun müssen sie sich dennoch damit auseinandersetzen. Als abtretende Schulpfleger noch gross über das Thema zu diskutieren, bringt nicht viel.»

Weiter steht die Genehmigung der Jahresrechnung 2017 an. Diese schliesst bei einem Aufwand von rund 42,87 Millionen und einem Ertrag von rund 43,75 Millionen mit einem Plus von rund 880’000 Franken ab. Dies ist ein um rund 2,13 Millionen besseres Ergebnis als budgetiert. Weiter steht die Bauabrechnung über die Erweiterung des Schulhauses In der Höh auf dem Programm. Der Kostenvoranschlag in der Höhe von rund 24,84 Millionen Franken konnte um rund 470’000 Franken unterschritten werden. 

Gedruckte Zeitung nur noch alle 14 Tage

Bevor die Volketswiler über diese Geschäfte abstimmen, steht die Gemeindeversammlung an. Das am heissesten diskutierte Traktandum ist die Neuvergabe des amtlichen Publikationsorgan. Heute ist die Zürcher Oberland Medien AG für die Produktion des «Volketswilers» verantwortlich. Der Gemeinderat ist mit der Zeitung aber nicht mehr zufrieden. Er hat das amtliche Publikationsorgan neu ausgeschrieben. 

Den Zuschlag hat die Zürcher Lokalinfo AG erhalten. Die Kosten betragen 180’000 Franken pro Jahr, dazu kommen Initialkosten von 40’000 Franken. Die redaktionelle Hoheit soll ab dem 1. Januar bei einem Redaktionsausschuss liegen, weiter geplant ist eine Online-Plattform. Dafür soll die gedruckte Zeitung nur noch alle 14 Tage verteilt werden.  Sollte das Geschäft abgelehnt werden, läuft der Vertrag mit einer unabhängigen Redaktion weiter und der «Volketswiler» erscheint wöchentlich zum bisherigen Preis von 165’000 Franken. 

Bauabrechnung und Wahlbüro

Weiter steht die Genehmigung der Rechnung 2017 der Politischen Gemeinde auf dem Programm. Diese schliesst bei einem Aufwand von rund 56,59 Millionen und einem Ertrag von rund 55,19 Millionen mit einem Minus von rund 1,4 Millionen Franken. Das ist ein um 3,14 Millionen Franken besseres Resultat als budgetiert. Als zweites steht die Genehmigung der Bauabrechnung der Innensanierung des Parkhotel Wallberg an und als letztes Geschäft die Wahl des Wahlbüros für die Amtsdauer 2018 bis 2022. 

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