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Krismer tritt Nachfolge von Schulpräsidentin Quadranti an

Nachdem Yves Krismer (FDP) im Kampf um das Schulpräsidium im ersten Wahlgang auf dem zweiten Platz landete, konnte er das Steuer nun herumreissen. Im zweiten Wahlgang wurde er mit über 500 Stimmen Vorsprung gewählt.

Yves Krismer ist zum neuen Volketswiler Schulpräsidenten gewählt. (Archivbild: Nicolas Zonvi/PD), Yves Krismer an einer Podiumsdiskussion. (Archivbild: Christian Merz), Yves Krismer an einer Podiumsdiskussion mit Konkurrentin Sabine Wegmann (Mitte). Ebenfalls im Bild der Parteilose Peter Schnetzler, der ebenfalls für das Präsidium kandidierte aber sogar die Wahl in die Schulpflege am 15. April verpasste. (Archivbild: Christian Merz), Yves Krismer ist zum neuen Volketswiler Schulpräsidenten gewählt. (Archivbild: Nick Soland)

Krismer tritt Nachfolge von Schulpräsidentin Quadranti an

Yves Krismer (FDP) wird Präsident der Volketswiler Schulpflege und tritt damit die Nachfolge von Rosmarie Quadranti (BDP) an, die nach 18 Jahren ihr Amt abgibt. Der bisherige Finanzvorstand der Schulpflege setzte sich im zweiten Wahlgang gegen Sabine Wegmann (parteilos) durch, die am 15. April neu in die Volketswiler Schulpflege gewählt wurde. 

Im Gegensatz zum Wahlsonntag im April, als die Ergebnisse erst nach 20 Uhr bekannt wurden, ging es beim zweiten Wahlgang deutlich schneller. Bereits kurz nach Mittag wurden die Zahlen bekannt gegeben: Während Krismer 1902 Stimmen erhielt, kam Sabine Wegmann auf 1379 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 30,31 Prozent. «Ich freue mich über das klare Ergebnis», sagt Krismer. «Es ist ein Zeichen dafür, dass Erfahrung und Kontinuität bei den vielen neu gewählten Schulpflegern wichtig ist.» 

«Klarer Stellung bezogen»

Nach dem ersten Wahlgang im April lag Wegmann mit 1068 Stimmen noch vor Krismer (978 Stimmen). «Damals haben die Parteilosen ein ‹Päckli› geschnürt und sind zusammen in den Wahlkampf gestartet – was auch aufging», sagt Krismer. «Doch für den zweiten Wahlgang musste man Farbe bekennen und zu einzelnen Themen Stellung beziehen.» Diese Positionen habe er im Gegensatz zu seiner parteilosen Konkurrentin klarer formuliert. «Und dadurch wiederum wohl die eine oder andere Stimme für mich verloren.»

Der Zusammenarbeit in der Schulpflege sieht er trotz engagiertem Wahlkampf positiv entgegen. «Nun muss erst einmal Ruhe einkehren, damit wir als ein Gremium funktionieren können», sagt Krismer. «Es stehen uns vier spannende Jahre bevor.»
 

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