Diese Attraktionen warten auf die Besucher
Dominik Schrepfer und Stefan Russer können fast nicht genug betonen, wie sehr sie sich auf den kommenden Samstag freuen. Schrepfer, weil er auch froh ist, dass die ganze aufwändige Vorbereitung dann vorüber ist. Seit über einem Jahr setzt sich der Chef des «Füürwehr Fäscht»-Organisationskomitees mit dem gesamten OK mit grossem Engagement für das Fest ein.
Nun hofft Schrepfer, dass sich der Aufwand lohnt. Und er hofft auf gutes Wetter. «Das heisst nicht zu schön, damit nicht alle in die Badi gehen, aber auch nicht zu schlecht, damit man noch aus dem Haus zu uns aufs Schanzareal kommt.» Dort wartet eine Attraktion auf die Besucher, auf die der Pfäffiker Feuerwehrmann besonders stolz ist: Der «Rosenbauer Panther» der Schweizer Armee, ein Flughafen-Löschfahrzeug der Superlative.
Ein solches Lösch-Monstrum kann man am Samstag in Pfäffikon bestaunen. (Video: Youtube)
Für etwa drei Stunden kommt der «Panther», der über eine Million Franken kostet, vom Flugplatz Dübendorf am Samstag nach Pfäffikon. Wann genau, weiss Schrepfer nicht. Und wüsste er es, würde er es nicht sagen. Damit sich die Besucher nicht nur auf die Zeit konzentrieren, während der das Löschfahrzeug da ist, sondern auf den ganzen Tag verteilen. Von 11 bis 17 Uhr steht das Areal den Besuchern offen und es gibt auch eine Festwirtschaft, danach folgt eine Zwischenprogramm bis 20 Uhr und anschliessend gibt es eine Party im Festzelt sowie in der «Rondell-Bar». Um 3 Uhr morgens ist das Fest zu Ende.
Führungen in der Kläranlage und der Heizung
Eine millionenteure Anschaffung haben auch die Gemeindewerke Pfäffikon zu präsentieren: Die Holzschnitzelheizung, die im vergangenen Jahr für fast drei Millionen Franken komplett umgebaut und wegen Auflagen durch den Kanton Zürich unter anderem mit einem Feinstaubfilter ausgestattet wurde. Diese und das 1500 Kubikmeter grosse Holzschnitzelsilo können sich die Besucher auf eigene Faust anschauen. Oder sie schliessen sich einer Führung an, die von zwei Gemeindewerke-Mitarbeitenden durchgeführt wird. Vor der Wärmezentrale finden zudem drei Holzhackervorführungen statt.
Neben der Holzschnitzelheizung präsentieren die Gemeindewerke die Kläranlage und die im November 2013 eröffnete Wertstoffsammelstelle. Für Stefan Russer, Leiter Abfall, Abwasser und Wärme bei den Gemeindewerken, ist es wichtig, der Bevölkerung zeigen zu können, wie die hochmodernen und grösstenteils vollautomatischen Anlagen funktionieren. «Die komplexen Prozesse und Verfahren werden den Besuchern durch die gut ausgebildeten Mitarbeiter erklärt», sagt Russer. So werden auch in der Kläranlage Gruppenführungen angeboten.
Der Feuerwehrverein haftet
Dass die Feuerwehr und die Gemeindewerke für den Tag der offenen Tür zusammenspannen, ist auch dem Zufall zu verdanken: «Wir haben im Dezember durch einen Mitarbeiter der Gemeindewerke erfahren, dass der Feuerwehrverein ein Fest plant. Da wir auf demselben Areal zu Hause sind, dachten wir, dass wir gleich Synergien nutzen könnten», sagt Russer. Das habe ausgezeichnet geklappt. «Wir haben uns immer gegenseitig unterstützt, die Zusammenarbeit war echt gut», bestätigt auch Dominik Schrepfer.
Obwohl es das Feuerwehrdepot schon seit 20 Jahren gibt, ist es quasi das Eröffnungsfest. Weil sie so einen Tag der offenen Tür zum ersten Mal organisieren, war es für Schrepfer, Russer und ihre OK-Kollegen auch schwierig, diesen zu planen. «Wir können kaum einschätzen, wie viele Besucher kommen werden», sagt Schrepfer. So hofft er auf ein gutes Fest mit vielen Besuchern. Ein allfälliges Defizit, müsste der Feuerwehrverein selber tragen, dafür würde er bei einem Plus aber auch vollumfänglich profitieren.
Tag der offenen Tür auf dem Schanzareal am Samstag, 9. Juni, von 11 bis 17 Uhr. Ab 17 Uhr spielt die Harmonie Pfäffikon und das Jodelchörli am Pfäffikersee. Ab 20 Uhr spielt die Partyband Blue Nights und in der Rondell-Bar gibt es Musik mit DJ. Festende um 3 Uhr morgens. Der Eintritt ist frei. Mehr Informationen unter www.pfaffo.ch

