Herr Keller, wie gross ist die Angst vor Verbrechen oder Überfällen in Volketswil?
Christoph Keller: Das Thema, das die Volketswiler am meisten beschäftigt, ist eigentlich nicht sehr aufregend, aber doch allgegenwärtig: das Littering. Dass dieses das grösste Problem ist, kann aber als gutes Zeichen gewertet werden. Denn das ist ein Zeichen, dass das Sicherheitsempfinden in der Gemeinde zufriedenstellend ist. Dies geht auch aus der neusten Bevölkerungsumfrage hervor. Der Polizei wird ein gutes Zeugnis attestiert.
Obwohl die Sicherheit bestimmt sehr verschieden eingestuft wird.
Natürlich ist das Sicherheitsempfinden sehr subjektiv, doch in Volketswil sind wir in Sachen Sicherheit auf der sicheren Seite – gerade weil wir auch von schwerwiegenden Naturereignissen wie etwa Hochwasser praktisch nie betroffen sind. Wenn nun ein Stromausfall die Gemeinde über längere Zeit betreffen würde, dann gäbe es sicher Probleme. Auch bei einer Wasserverseuchung oder Pandemie würde es kritisch, aber solche Fälle betreffen ja dann nicht nur unsere Gemeinde, sondern müssen überregional angepackt werden.
Wie sieht es im Vergleich zu anderen Gemeinden aus?

