Ende Januar entschied sich der Ustermer Gemeinderat dafür, dass die Stadt das Label «Fair Trade Town» anstreben soll. Mit 18 zu 15 Stimmen wurde die Motion von Patricio Frei (Grüne) genehmigt, in der er die dafür erforderliche engere Zusammenarbeit zwischen Stadt und Gewerbe, Gastronomie und schliesslich auch den Konsumenten forderte.
Manche Kriterien bereits erfüllt
Nun hat der Stadtrat eine entsprechende Weisung ausgearbeitet. Wie er bereits vor einem Jahr geschrieben hatte, ist er der Meinung, dass die Stadt Uster bereits einiges unternimmt, um fair und nachhaltig hergestellte Produkte einzukaufen. Speziell erwähnt werden die Heime Uster und das Hallenbad. «In der Abteilung Bildung werden die Kriterien für die Auszeichnung womöglich bereits erfüllt», heisst es weiter. Die SV Group, welche die Hauptmahlzeiten für die Schulergänzenden Tagesstrukturen liefert, achte laut eigenen Aussagen bereits auf Fair-Trade-Produkte.
Was unabhängig von Patricio Freis Motion bereits feststand: Im Jahr 2018 sollen Einkaufsempfehlungen für die Stadtverwaltung Uster erarbeitet werden, die der Nachhaltigkeit verpflichtet sind und bei denen neben ökonomischen und ökologischen auch soziale Kriterien berücksichtigt werden. «Die Berücksichtigung des Fairen Handels soll darin explizit erwähnt werden», schreibt der Stadtrat.
Evaluation nach 5 Jahren

