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Politik

Pfäffiker schreibt neues Globi-Sachbuch

Der Pfäffiker Wissenschaftsjournalist Atlant Bieri hat das neue Globi-Sachbuch über invasive Tier- und Pflanzenarten geschrieben. Für seine Recherchen reiste er von Pfäffikon bis nach Sylt.

Globi hilft in seinem neusten Buch den Rangern am Pfäffikersee einen Tag lang bei der Arbeit, kontrolliert Boote, die einwassern wollen und spritzt deren Rumpf mit Wasser ab. «Natürlich musste der Pfäffikersee im Buch vorkommen, wenn ich schon von hier bin», sagt Atlant Bieri, der das neue Sachbuch «Globi und die neuen Arten» geschrieben hat.

Komme hinzu, dass der Pfäffikersee eine sogenannte Freihaltezone ist. Das heisst, dass er weiterhin möglichst frei von invasiven Arten bleiben soll. Invasive Arten – um sie geht es im neusten Globibuch. «Dazu gehören nicht nur Tiere, sondern auch Pflanzen und Krankheitserreger», erklärt Atlant Bieri. «Sie werden aus anderen Regionen meist unabsichtlich importiert und werden hier zu Plagen, weil es unter anderem an natürlichen Feinden mangelt.» Kurz gesagt: «Das Problem ist das falsche Tier oder die falsche Pflanze am falschen Ort. Sie verbreiten sich auf Kosten von einheimischen Arten, beeinträchtigen die Gesundheit oder zerstören die Infrastruktur.»

Eines der grössten Umweltprobleme der heutigen Zeit

Die Recherchen für das neue Buch dauerten fast ein Jahr und führten Bieri bis nach Sylt. Immer dabei: Sein T-Shirt mit einem von Pflanzen und Tieren umringten Globi drauf. Es ist das Titelbild des neuen Buchs. Bieris Frau begleitete ihn und dokumentierte alles. Er sprach mit Naturschutzverbänden, Vertretern von Umweltbehörden und Forschern. «Ich erfuhr Dinge, die noch in keiner populärwissenschaftlichen Publikation stehen. Auch in meinem Studium habe ich nie so viel darüber gelernt.»

Atlant Bieri hat Umweltwissenschaften studiert und arbeitet seit über zehn Jahren als Journalist für verschiedene Magazine und Zeitschriften. Vor zwei Jahren durfte er zum ersten Mal ein Globi-Sachbuch schreiben, zum Thema Energie. «Es ist eine der schönsten Arbeiten überhaupt», sagt er. «Ich hatte praktisch freie Hand und konnte selbst wählen, welche Abenteuer Globi erlebt und mit welchen Tieren und Pflanzen er sich trifft.»

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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