Herr Fritsche, wie sieht es aus, wenn Sie Radio machen – haben Sie sich dafür ein Studio eingerichtet?
Werner Fritsche: Um auf Sendung zu gehen, braucht es zum Glück nicht viel – ein Computer und ein Mikrofon reichen. So kann man von überall auf der Welt aus Radio machen und so arbeite ich auch bei einem deutschen Radiosender als einer von mehreren Moderatoren mit.
Warum haben Sie sich dazu entschieden, einen eigenen Sender zu gründen?
Ich will mehr als nur moderieren und auch die Aufgaben des Sendeleiters und Administrators übernehmen. Ich will ein eigenes Team von Moderatoren auf die Beine stellen und dieses auch betreuen. Momentan bin ich noch auf der Suche nach interessierten Personen, die mitarbeiten wollen.
Was steht bei ihrem Sender auf dem Programm?
Der Fokus liegt ganz auf der Musik. Langfristig wäre es natürlich toll, wenn ich auch prominente Gäste begrüssen könnte, etwa DJ Bobo. Dafür braucht es aber erst einmal Personen, die sich ebenfalls als Radiomoderator versuchen wollen.
Bestimmt werde ich da beim einen oder anderen Lied mitsingen.
Werner Fritsche
Gibt es gewisse Anforderungen, die ein Moderator erfüllen muss, um mit Ihnen zu arbeiten?
Nur die Freude an der Musik! Es gibt keine Altersgrenzen oder sonstige Einschränkungen wie einen bestimmten Musikgeschmack. Ideal wäre ein Team von rund zehn Moderatoren, damit wir eine gesunde Anzahl von Stunden pro Tag senden können. Noch ist alles im Aufbau, bereits habe ich einen Interessenten. Vielleicht starten wir zu zweit und senden dann einfach einige Stunden pro Woche. Das Programm, das ich zum Senden verwende, kostet nicht viel und zudem würde ich interessierten Moderatoren natürlich alles genau erklären. Vorwissen ist darum nicht nötig.

