Aus «Born to be wild» wird «s'Mami het gseit»
Kinderlieder, die auch bei Erwachsenen Erinnerungen wecken: Das ist das Konzept der Kinderliedermacher Laurent Aeberli und Max Kämmerling. Die beiden jungen Musiker spickten diverse Kulthits mit kindergerechten Texten.
So wurde aus «Born to be wild» beispielsweise «S’Mami het gseit». Das Duo veröffentlicht am 30. März ihr erstes Album «Greatest Hits». Dieses und andere Songs stellen Laurent Aeberli und Max Kämmerling am Samstag, 25. März, im Salzhaus in Winterthur vor.
Ihr formt alte Hits zu Kinderliedern um. Was ist das Schwierige daran?
Laurent Aeberli: Die grösste Herausforderung ist, dass die Texte auch wirklich kindergerecht werden (lacht). Es ist uns nämlich wichtig, dass die Lieder nicht zu plump wirken. Oft versuchen wir eine Doppeldeutigkeit in die Texte einzubauen, die dann nur die Eltern verstehen.
Ihr spielt seit sieben Jahren zusammen. Weshalb kommt euer erstes Album erst jetzt?
Wir haben nicht mit dem jetzigen Erfolg gerechnet. Max und ich machten nie gross Werbung für unsere Musik. Trotzdem kamen wir super bei Kindern, Eltern und Veranstaltern an. Viele fragten, ob unsere Musik nicht auch käuflich sei. Aus diesem Grund entschieden wir uns für eine Albumproduktion.
Was sind die Zukunftspläne von «Laurent & Max»?
Wir möchten die 500 produzierten Alben verkaufen. Ausserdem haben Max und ich bereits viele neue Songideen im Kopf. Es ist uns wichtig, dass wir viele Konzerte spielen und unsere Live-Performance noch verbessern können. Wir haben einen hohen Anspruch an uns selber.
«Laurent & Max» im Salzhüsli. Sonntag, 25. März, 14.30 Uhr. www.salzhaus.ch

