Politik

Emotionen auf Live-Album verewigt

Die Winti-Band Pigeons on the Gate tauft am kommenden Samstag, 10. März, ihr neues Live-Album. Gitarrist Roger Dubler und Sängerin Lajescha Dubler erzählen von Emotionen an Konzerten und den Schattenseiten des Business.

Emotionen auf Live-Album verewigt

Ein Konzertauftritt der Lieblingsband. Die Stimmung ist grandios, der Abend unvergesslich – am liebsten möchte man ihn immer wieder erleben. Die Winterthurer Folk-Pop-Band Pigeons on the Gate hat sich diesen Wunsch der Fans zu Herzen genommen und ein Live-Album produziert. «Pigeons on the Gate – In Concert» erscheint am Freitag, 9. März. Gleich tags darauf tauft die sechsköpfige Band die neue Platte im Rahmen der Celtic Concerts & Sessions in der Alten Kaserne.

Ein erster Vorgeschmack der Musik von Pigeons on the Gate: 
(Video: Youtube.com) 

 

Live-Album als neue Erfahrung
Pigeons on the Gate – das sind das Frontpaar Lajescha und Roger Dubler, der Gitarrist Lars Hermann, Schlagzeuger Marco Scherrer, Bassspieler Dani Burri und Fidelspielerin Claudia Müller. Lajescha und Roger Dubler sind seit der Gründung 2010 an Bord, die anderen Mitglieder kamen später hinzu. «Wir durchliefen einige Wechsel» so die 37-jährige Lajescha Dubler.

Für sie und ihren 40-jährigen Mann Roger Dubler ist das Live-Album trotzdem eine völlig neue Erfahrung. «Die Ansprüche unterscheiden sich von denen an ein Studioalbum. Was bei Konzertaufnahmen zählt, ist die Stimmung des Publikums», erzählt der Sänger und Gitarrist. Diese solle durch ein Live-Album nämlich verewigt werden und den Hörer immer «an jenen geilen Konzertabend erinnern.»

Die Sängerin meint: «Emotionen sind das A und O eines Konzerts. Diese einzufangen  und auf dem Album wiederzugeben war eine grosse Herausforderung. Mit dem Ergebnis sind wir aber mehr als zufrieden. Wir hoffen, unsere Fans auch.» 

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Schattenseiten des Musikbusiness
Während ihrer langjährigen Tätigkeit im Musikbusiness lernten Pigeons of the Gate auch schon dessen Schattenseite kennen. «Von uns Musiker wird erwartet, dass wir ständig liefern. Das Business ist schnelllebig, der Druck hoch. Letztes Jahr hielten wir ihm nicht mehr stand», erzählt Lajescha Dubler.

Die Band legte eine mehrmonatige Pause ein, um wieder Energie zu tanken. «Hätten wir nicht die Notbremse gezogen, würde es Pigeons on the Gate heute vielleicht nicht mehr geben», so Roger Dubler.

Warnzeichen werden ernst genommen

Die Nachwirkungen dieses Aussetzers seien heute noch spürbar. Die Sängerin führt aus: «Wir nehmen die Warnzeichen ernst und ziehen uns immer wieder für kurze Zeit von der Musik zurück.»

Ziel von Pigeons on the Gate sei es, im Musikbusiness nicht nur zu funktionieren, sondern auch leben zu können. «Wenn jeder Zeit für sich hat um seinen inneren Akku aufzuladen, liefern wir nachher umso stärkere musikalische Ergebnisse», so Roger Dubler. 

Plattentaufe von «Pigeons on the Gate – In Concert» am Freitag, 9. März in der Alten Kaserne in Winterthur. Konzertbeginn ist um 19.30 Uhr. www.pigeonsonthegate.com
 

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