23 Jahre lang war er reformierter Pfarrer in Pfäffikon, am letzten Oktober-Sonntag 2017 dann hielt er unter enormer Anteilnahme der Bevölkerung seinen Abschiedsgottesdienst. Das war der ordentliche und geplante Abschied des 65-Jährigen aus seiner offiziellen Anstellung – aber eben nicht aus seinem Berufsleben. Denn das geht nun weiter, wenn auch im etwas ruhigeren und vor allem selbst gewählten Takt.
Ein Beruf ohne Namen
Peter Schulthess macht nämlich Teile seines bisherigen Jobs neu auf eigene Rechnung. In einem gemieteten Büro in Pfäffikon, aber ohne Firmennamen und in einer Funktion, für die es keine wirklich treffende Bezeichnung gibt. «Kaufmännischer Pfarrer», meint er lachend und auf seinen Status als private Einmannfirma anspielend, könnte man seiner neuen Tätigkeit beispielsweise sagen.
Von Trauung bis zu Traurigstem
Die Dienstleistungen, die Schulhess anbietet, sind vielfältig. So nimmt er weiterhin Trauungen oder Abschiedsrituale auf christlicher Basis vor und begleitet Menschen seelsorgerisch.

