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Politik

Vom Skianzug ins Abendkleid

Brigitte Oertli gilt als die erfolgreichste Zürcher Skifahrerin aller Zeiten. Jetzt will die Ustermerin auch auf dem Tanzparkett eine gute Figur machen und probt dafür bis zu 12 Stunden pro Woche im Volketswiler Tanzstudio Pasadena.

Bei der vierteiligen SRF1-Tanzshow «Darf ich bitten?» tanzen zehn Schweizer Persönlichkeiten an der Seite von Profi-Tänzern in der Bodensee-Arena in Kreuzlingen, von wo aus die Sendung Live ausgestrahlt wird. Während zwei Qualifikationsrunden wird von einer Jury und den Zuschauern entschieden, welche sechs Tanzpaare es weiter ins Halbfinal schaffen. Von dort aus haben wiederum vier Promis die Chance auf die Final-Sendung.

Bis dorthin wollen es auch Brigitte Oertli und Jürgen Schlegel schaffen. In der zweiten Qualifikationsshow am 17. März tanzen die Ustermerin und ihr Tanzpartner unter anderem gegen Ex-Miss Schweiz Linda Fäh und Stand-up-Comedian Claudio Zuccolini. Von dieser Konkurrenz lässt sich Oertli aber nicht einschüchtern. «Wir sitzen alle im selben Boot», sagt sie. Damit spricht sie auch die bisher kaum vorhandenen Tanzerfahrungen der Teilnehmer an. Ihre eigenen Tanz-Kenntnisse bezeichnet Oertli als «sehr rudimentär». 

Vom langsamen Walzer zum zackigen Hip Hop

Insgesamt üben Brigitte Oertli und Jürgen Schlegel sechs Tänze. Diese können von Rumba über Rock'n'Roll bis hin zum Hip Hop gehen. Doch das Schweizer Fernsehen macht es den Kandidaten nicht einfach: «Die kommenden Tanzstile haben sie uns noch nicht verraten.» Geprobt werden in der Tanzschule Pasadena in Volketswil zurzeit vier verschiedene Tänze – welche drei noch kommen, erfährt Oertli erst im Laufe der Vorbereitungszeit. «So bleibt es aufregend», sagt Oertli. 

Dass sie durch ihre Karriere als Sportlerin bei der Sendung einen Vorteil habe, denkt Oertli nicht. «Mein Körper ist in den letzten Jahren koordinativ eingeschlafen.» Und obwohl sie mit ihrem Tanzpartner bis zu 12 Stunden in der Woche trainiert, fühlt sie sich noch nicht fit genug für die «Darf ich bitten?» – Bühne. «Ich wusste, dass es hart wird und wir haben ja auch noch etwas Zeit.»

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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