Winterthurer Kurzfilm für Schweizer Filmpreis nominiert
Der Schweizer Kurzfilm «Facing Mecca» hat es in sich. Die Frau des Syrers Fareed stirbt und soll in der Schweiz nach muslimischem Brauch begraben werden. Doch es gibt Probleme, die unüberwindbar scheinen Der Pensionär Roli hilft Fareed, wo er kann – ob die beiden der Frau von Fareed die letzte Ruhe gewähren können?
Jener Film wurde nun für den Schweizer Filmpreis 2018 in der Kategorie «Bester Kurzfilm» nominiert. Eine Ehre für den Winterthurer Regisseur Jan-Eric Mack: «Mein ganzes Team und natürlich ich selber haben uns sehr gefreut, als wir von der Nomination erfahren haben. Die Nomination selber ist eigentlich schon eine Auszeichnung.» Die Verleihung findet am Freitag, 23. März, in Zürich statt.
Der Trailer von «Facing Mecca» baut Spannung auf:
(Quelle: Youtube)
Von den Kurzfilmtagen zu den Oscars
Ausserdem gewann er einen Studenten-Oscar und war dieses Jahr sogar auf der Shortlist für die 90. Oscarverleihung – bis der Film an der Vorauswahl scheiterte.
Davon lässt sich der Winterthurer Regisseur aber nicht entmutigen. Er arbeitet bereits an einem neuen Projekt: «Momentan ist ein Langzeitspielfilm in Arbeit. Gerade vor kurzem haben wir das Drehbuch in Angriff genommen.»

