Politik

Winterthurer Musiker sprechen sich gegen «No Billag» aus

Am 4. März stimmt die Schweiz über «No Billag» ab. Diverse Musiker und Veranstalter sprechen sich nun in einem Video gegen die umstrittene Initiative aus, darunter auch einige Winterthurer.

Winterthurer Musiker sprechen sich gegen «No Billag» aus

Die No-Billag-Abstimmung kommt immer näher. Die Initianten fordern mit ihrer Volksinitiative die Abschaffung der Fernseh- und Radiogebühren, die aktuell durch die Billag AG eingezogen werden. Dadurch sollen Schweizer Haushalte von einer «Zwangsgebühr» für die Nutzung von Radio und Fernsehen befreit werden.

Die Abstimmung sorgt bei Politikern wie dem Stimmvolk für erhitzte Gemüter. Während die Befürworter die Schweiz von «Zwangsgebühren» befreien wollen, bangen die Gegner um die Zukunft der SRG und von kleinen Lokalsendern.

Diversität und Qualität leidet 

Auch bei Musikern und Eventveranstaltern der Schweiz ist die Initiative Gesprächsthema. Einige von ihnen sprechen sich nun in einem an die Bevölkerung gerichteten Video gegen «No Billag» aus. 

Darunter auch einige Winterthurer, zum Beispiel die Frontsängerin von Mama Jefferson oder die Co-Geschäftsleiterin der Musikfestwochen Winterthur.  
 

Mit diesem Video sprechen sich die Musiker und Veranstalter gegen die No-Billag-Initiative aus: 
(Quelle: Youtube) 

Schweizer Musik sei ein unabhängiges Zusammenspiel zwischen Musikschaffenden, Veranstalterinnen, Plattformen und journalistischen Inhalten.

Bei einer Annahme von «No Billag» gehe diese Beziehung in die Brüche, was dazu führt, dass die Diversität und Qualität von Schweizer Musik leiden wird. Die Schweizer Musikszene in ihrer aktuellen Grösse existiere nur, wenn sie von ihrem Publikum gesehen, gehört und entdeckt werde. (red./tas.)

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