Kleine Besetzung mit grosser Wirkung
Belle & Bass, das sind die Sängerin Kira Stahel und der Bassspieler Stefan Guggisberg. Seit vier Jahren begeistern die jungen Musiker ihr Publikum mit Eigenkompositionen und Coversongs. Ganz nach dem Motto «Klein, aber fein» hinterlassen die beiden einen bleibenden Eindruck. Am kommenden Donnerstag, 18. Januar, spielt Belle & Bass im Rahmen des Kulturkollers in Winterthur.
«Kleine Besetzung, grosse Wirkung» ist euer Motto. Wie setzt ihr dieses in die Tat um?
In Zeiten überladener Popsongs haben wir uns die Herausforderung gestellt die Essenz der Arrangements herauszunehmen. Dies erreichen wir mit Hilfe von sparsam eingesetzten Loops und Effekten sowie dem Einsatz verschiedener Spieltechniken.
Wie lange macht ihr schon zusammen Musik und wie ist es dazu gekommen?
In dieser Besetzung gibt es uns bald seit 4 Jahren. Wir haben aber früher schon in einer Band zusammengespielt. Als die beiden anderen Musiker kurzfristig für ein Konzert absagten mussten wir eine Lösung finden und so entstand Belle and Bass.
Was schätzt ihr aneinander?
Kira Stahel: Ich kenne keinen anderen Bassisten der eine solche Fingerfertigkeit hat wie er. Ausserdem haben wir die Selbe Vorstellung, wie ein Song klingen muss. Das vereinfacht die Zusammenarbeit enorm.
Stefan Guggisberg: An ihr schätze ich die hervorragende Stimme sowie die grosse musikalische Bandbreite. Ausserdem macht es einfach Spass mit ihr zusammenzuspielen.
Ein Einblick in das Repertoire von Belle & Bass:
(Quelle: Youtube)
Wie, wann und wo entwickelt ihr Ideen für Eigenkompositionen?
Eigenkompositionen entstehen aus Alltagsgeschichten. Zum Beispiel der Song: «Old Ways» handelt vom Erwachsenwerden und davon, dass man manchmal gerne wieder in die unbekümmerte Kindheit zurückgehen möchte. Nebst einigen Eigenkompositionen spielen wir hauptsächlich Covers, welche wir für unsere aussergewöhnliche Besetzung arrangieren.
Wie hat sich der Name Belle & Bass ergeben?
An einem lauen Sommerabend sassen wir in einer Bar und machten uns Gedanken über den Bandnamen. Da sahen wir ein Plakat des Musicals: «Beauty and the Beast». Inspiriert davon ergab sich Beauty and the Bass. Da der Name aber schon vergeben war haben wir uns für Belle and Bass entschieden.
Am 18. Januar tretet ihr im Rahmen vom kulturkoller in Winterthur auf. Frau Stahel, was ist das für ein Gefühl als Winterthurerin?
Kira Stahel: Heimspiele sind immer schön. Und wenn man in einer so tollen Stadt wie Winterthur aufwächst sowieso. Die Leute sind wohlwollend, unterstützend und haben zudem einen guten Geschmack.
Seid ihr nervös oder übersteigt die Vorfreude die Nervosität?
Nach vielen Jahren Bühnenerfahrung hat sich die Nervosität gelegt. Die Vorfreude bleibt aber bestehen. Am 18. Januar feiern wir unsere CD. Darüber freuen wir uns natürlich doppelt.
Belle & Bass, Eröffnungskonzert des Kulturkollers. Donnerstag, 18. Januar, im Läbesruum, Pflanzschulstrasse 17 in Winterthur. Türöffnung: 19.15 Uhr.

