GZO-Grossprojekt: Totalunternehmer erkoren
Im und um das GZO-Spital Wetzikon wird in den nächsten Jahren ein grosser Um- und Erweiterungsbau realisiert (wir berichteten darüber). Mit der Wahl des Totalunternehmers für das Projekt im Umfang von gegen 250 Millionen Franken ist nun «ein wichtiger Meilenstein gesetzt», wie das Spital dieser Tage mitteilte. Der GZO-Verwaltungsrat hat die Steiner AG aus Zürich als Totalunternehmerin erkoren.«Mit der Steiner AG haben wir einen starken Partner für die Realisierung des Bauprojektes an unserer Seite», freut sich Spital-CEO Matthias P. Spielmann.
Baufirma mit grosser «Spital-Erfahrung»
Die Steiner AG ist gemäss der Mitteilung der GZO «einer der führenden Projektentwickler sowie Total- und Generalunternehmer in der Schweiz». Im Bereich Spitalbau verfüge das Unternehmen mit über 60 realisierten Projekten «über ein ausgeprägtes Spezialwissen».
Die Steiner AG wird ihre Arbeit Anfang 2018 aufnehmen, so dass der Spatenstich wie geplant im März erfolgen kann. Steiner-CEO Daniel Ducrey zeigt sich über den Zuschlag für dieses Projekt sehr zufrieden: «Ich freue mich sehr, dass wir diesen anspruchsvollen Um- und Erweiterungsbau für das GZO Spital Wetzikon ausführen dürfen.»
Etappenweises Vorgehen
Die Bauarbeiten erfolgen in mehreren Etappen. Südlich des Hochhauses wird ein mehrgeschossiger Erweiterungsbau entstehen. Um dafür Platz zu schaffen, müssen bestehende Gebäude oder Gebäudeteile rückgebaut werden. Drei Provisorien bieten denjenigen Abteilungen ein temporäres Zuhause, die aufgrund der baulichen Veränderungen umziehen werden. Nach Fertigstellung des Neubaus beginnt die Renovation des denkmalgeschützten Hochhauses. Ein Personalhaus rundet die Erweiterung ab. Während der gesamten Bauzeit wird der Spitalbetrieb laut GZO «im vollen Umfang weiterlaufen». zo
