Pfadi Winterthur spielt um Cuptitel
Es ist geschafft. Pfadi Winterthur hat Suhr Aarau im Cup-Halbfinal am Dienstagabend mit 22:19 besiegt.
Somit spielt der Winterthurer Verein am Donnerstag, 21. Dezember, um den Cuptitel. Pfadi-Geschäftsführer Markus Jud ist überwältigt: «Es ist herrlich, im Final zu stehen. Die Mannschaft hatte dieses Ziel vor Augen und nun erreicht.»
Meisterschaft trotzdem in Kopf haben
Die Winterthurer Spieler seien zu Beginn der beiden Halbzeiten als bessere Mannschaft aus der Kabine gekommen. «Die Gegner hinkten hinterher. Das führte zum Sieg», so Markus Jud.
Trotz dem Wissen, im Cupfinal zu stehen, dürfen sich die Spieler in den zwei bevorstehenden Meisterschaftsspielen gegen Bern und Luzern nicht hängen lassen. «Für die Moral und Motivation wären zwei Siege in diesen Spielen wichtig.»
Heimspiel als Einnahmequelle
Der zweite Cup-Halbfinal findet heute Abend zwischen BSV Muri Bern und den Kadetten Schaffhausen statt. Gewinnen die Kadetten, findet der Final am 21. Dezember in Winterthur statt.
Für Markus Jud eine erfreuliche Tatsache. «Es ist nicht alltäglich, dass ein solch wichtiges Spiel zu Hause ausgetragen werden darf. Für die Fans ist es schön, so nahe dabei sein zu können», findet der Pfadi-Geschäftsführer.
Ausserdem wäre ein Heimspiel auch finanziell ein Vorteil. Vom Ticketverkauf profitiert nämlich nur der Schweizerische Handballverband. Somit wäre das Gastroangebot durch Pfadi Winterthur eine gute Einnahmequelle.
Letzter Cupfinal in den Eulachhallen
Geht BSV Bern Muri als Sieger hervor, entscheidet der Schweizerische Handballverein morgen Donnerstag, wo um den Cuptitel gespielt wird. Markus Jud schätzt die Chancen für Winterthur höher ein als für Bern. «Es wäre der letzte Cupfinal, der in der Eulachhalle ausgetragen würde. In Zukunft finden solche Spiele in der neuen Sportanlage WIN4 statt.»
Ausserdem wäre es logistisch logischer: Für die Pfadi-Spiele muss in der Eulachhalle ein spezieller Boden montiert werden. Denselben Boden braucht es auch in den Yellowcup-Länderspielen Ende Dezember in den Eulachhallen.
Weshalb also den Boden von Winterthur nach Bern und wieder zurück in die Eulachstadt bringen? Am Donnerstagmorgen wird sich zeigen, wofür sich der Verband entschieden hat.
Egal wo am Ende gespielt wird, Markus Jud und Pfadi Winterthur sind nur auf eines aus: den Cupsieg. «Es gibt keine andere Option für Pfadi Winterthur.»

