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Politik

Uster in Rot-Weiss

Auf einer neuen Route zogen am Sonntag die Ustermer Samichläuse mit ihrer Gefolgschaft durch das Zentrum. Auch wenn sich der Chlaus-Nachwuchs rar macht, wurde doch deutlich: Einen Personalmangel wie etwa in Zürich gibt es in Uster nicht.

Auch Samichläuse müssen sich umziehen. Bisher taten sie dies in den Räumlichkeiten der Feuerwehr an der Dammstrasse. Doch das Gebäude wird umgebaut, und deshalb bereiteten sich die Chläuse inklusive Gefolgschaft diesen Sonntag im Eventraum im Zeughausareal auf den Umzug vor. Die Start wurde aus diesem Grund etwas verlegt: Kurz vor 17 Uhr setzte sich der Tross mit Samichläusen, Schmutzlis, Zwergli, Lichterchläusen, den Trychlern aus Tuggen (SZ) und natürlich Esel, Pferd und Wagen am Zeughausparkplatz in Bewegung. Angeführt wurde der Tross von zwei Chläusen auf ihren Harley Davidson Motorrädern.

Impressionen vom Chlausumzug. (Video: Simon Grässle)

Die Route führte zunächst entlang der Berchtoldstrasse und Bankstrasse. Die meisten Zuschauer hatten sich auf der Höhe des Bahnhofgebäudes versammelt. Von da aus begleiteten die zahlreichen dick eingepackten Menschen mit Kind und Kegel den Festzug bis zum Stadthausparkplatz, wo die Bescherung stattfand. Danach machten sich Samichlaus & Co. weiter auf in Richtung Spital, wo sich die Umzugsteilnehmer auf die verschiedenen Altersheime und den Spital aufteilten.

Uster hats besser als Zürich

Die zahlreichen Männer in Weiss-Rot am Umzug erweckten den Eindruck, dass in Uster ganz im Gegensatz zur Stadt Zürich kein Samichlaus-Mangel herrscht. Sandra Pauli bestätigt das. «Wir hätten gerne mehr Nachwuchs», sagt die Präsidentin der Humoria Uster, die den Samichlausumzug organisiert und finanziert. «Einen eigentlichen Mangel gibt es bei uns aber nicht.» Dennoch: Gerade am 6. Dezember könne es schon mal knapp werden, wenn die Leute zu spät reservierten.

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