«Boromir bereitet Menschen gern eine Freude»
Ines Maroni und der russische Terrier Boromir bringen gerne Freude in das Leben anderer. Regelmässig besuchen die 63-jährige Brüttmerin und ihr 5-jähriger Hund deshalb demenzbetroffene Menschen in Altersheimen. «Ich habe mit Boromir eine Therapieausbildung absolviert. Er hat die passenden Charaktereigenschaften, um mit Menschen im Altersheim Zeit zu verbringen», erzählt Ines Maroni stolz.
Ein 45-Kilo-Hund
Der russische Terrier, der übrigens stolze 45 Kilo auf die Wage bringt, kam mit vier Monaten zur Brüttmerin. Das, obwohl sie bereits zwei Hunde hatte. «Boromir war der einzige seines Wurfs, der kein Zuhause fand. Mein grosses Herz siegte schliesslich über die Vernunft.»
Ein pflegeleichtes Bündel
Seither gehen die beiden durch dick und dünn, der Hund weiche ihr nicht von der Seite. «Gerade bei einem Spaziergang in der Dunkelheit ist das ein beruhigendes Gefühl», sagt Ines Maroni. Trotz seiner Grösse sei Boromir pflegeleicht. «Er bellt nicht wahllos und verliert fast keine Harre. Ich fühle mich wohl, wenn er in meiner Nähe ist.»

