Politik

Voranschlag mit 2,4 Millionen im Minus

Trotz grossem Aufwandüberschuss will der Gemeinderat von Greifensee den Steuerfuss nicht erhöhen.

Voranschlag mit 2,4 Millionen im Minus

Der Voranschlag 2018 der Einheitsgemeinde Greifensee schliesst bei einem Aufwand von 27,414 Millionen Franken mit einem Minus von 2,413 Millionen ab. Damit reduziert sich das Eigenkapital per Ende 2018 voraussichtlich auf rund 35 Millionen Franken.

Im kommenden Jahr sind Investitionen in der Höhe von beinahe 13 Millionen Franken vorgesehen, dies vor allem für den Umbau des Landenberghauses und des Pfarrhauses sowie die Sanierung des Lernschwimmbeckens im Schulhaus Breiti. Die Investitionen wirken sich auch auf die Abschreibungen aus, die zusammen mit den zusätzlichen Abschreibungen mit mehr als 3 Millionen Franken budgetiert sind.

Der Gemeinderat möchte den Steuerfuss bei 77 Prozent belassen. Nachdem der Steuerfuss der Oberstufenschule Nänikon-Greifensee weiterhin 14 Prozent beträgt, würde sich der Gesamtsteuerfuss (ohne Kirchen) in Greifensee damit auf 91 Prozent belaufen. Das letzte Wort hat die Gemeindeversammlung am 6. Dezember. (zo)

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