Eine ungeplante Freundschaft
Freudig schwänzelnd und bellend erwartet die Hündin Nyima ihr Frauchen Brigitte Braun, als diese aus einem Laden in der Winterthurer Altstadt kommt. Die 54-jährige Winterthurerin und der zehn Monate alte Tibet-Terrier sind seit April ein Herz und eine Seele. «Nyima kam eher ungeplant zu uns», verrät die Besitzerin.
Die Familie Braun hätte zwar über das Zutun eines Vierbeiners gesprochen, aufgrund der Ferienpläne sollte das aber frühestens nächstes Jahr geschehen. Doch dann kam alles anders: «Ich brach mir den Fuss. Dieser Vorfall brachte unsere Pläne durcheinander.»
Hundeaugen verführten
Die Zeit und der Wille war da, sich einen Hund anzuschauen. Bei Nyimas Hundeblick blieb es aber nicht nur bei der Begutachtung. Mittlerweile hat sich die Hündin sehr gut eingelebt. Brigitte Braun erzählt: «Sie ist sehr spielfreudig und akitv. Am liebsten möchte sie mit allen anderen Hunden Freundschaft schliessen.»
Doch auch gegenüber Menschen sei Nyima sehr offen. «Wir können sie fast überallhin mitnehmen. Sie verhält sich immer anständig.» Ob der Name zufällig gewählt wurde? «Nein. Nyima bedeutet auf Tibetisch ‹Sonne›. Also passend für einen tibetischen Terrier», so Brigitte Braun.

