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«Awesome Arnold» bringt Debütalbum auf den Markt

Für die Winterthurer Popband Awesome Arnold ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Sie veröffentlichten kürzlich ihr erstes Album «Modern Lows».

«Awesome Arnold» bringt Debütalbum auf den Markt

Ein kleiner Raum, direkt an der Autobahn in Töss. Verschiedene Musikverstärker und Boxen stehen bei der Eingangstüre, daneben ein kleiner Wohnzimmertisch und ein Sofa. Aus einer der Boxen kommt Musik. Klein, aber fein – so könnte man das Musikstudio der Winterthurer Band Awesome Arnold beschreiben. «Wir ziehen bald um – hier wird es doch langsam zu eng», erzählt Gitarrist Giuseppe Campailla schmunzelnd. 
Zusammen mit Gitarrist und Sänger Pascal Hervouet des Forges, Bassspieler Simon Müller und Schlagzeuger Dennis Garrn bildet er die Band Awesome Arnold. Am 22. Oktober veröffentlichte die vierköpfige Gruppe, die sich auf facettenreichen Popmusik fokussiert hat, ihr erstes Album «Modern Lows». Am 22. Dezember wird dieses im Salzhaus getauft. 

Tag und Nacht im Einsatz 
Vier Jahre Bestehen, nun das erste Album – ein Gefühl, dass die jungen Männer noch nicht ganz fassen können. «Jeder einzelne hat sehr viel Herzblut und Willen in dieses Projekt gesteckt. Songs wurden kurzfristig geändert oder eine Nacht lang umgeschrieben. Es leisteten alle ihren Beitrag», so Giuseppe Campailla. 

Der Traum vom eigenen Album sei schon lange da gewesen. «Diesen auch zu realisieren, gestaltete sich doch schwieriger. Einerseits ist es eine Geldfrage, anderseits mussten wir uns als Band zuerst finden», erzählt Bassspieler Simon Müller. 

Die Zusammenarbeit zwischen den Freunden habe Nerven gekostet. «Wir arbeiteten zu viert an einem Projekt und jeder hatte etwas andere Vorstellungen, sei es von einzelnen Songs oder Texten. Kompromisse waren unumgänglich», fügt der 23-Jährige an.

Dazu kam, dass sich ihr Schlagzeuger nach Abschluss des Albums von Awesome Arnold trennte. Die Suche nach einem neuen Schlagzeuger ist ihnen aber schnell geglückt: Der 30-jährige Dennis Garrn aus Zürich stiess zur Winterthurer Band dazu. 

Nach dem Album ist vor dem Album 
Jetzt, nach Veröffentlichung von «Modern Lows», seien sie vor allem mit der Promo beschäftigt. «Wir schreiben Radiostationen an, suchen nach Konzertterminen und wollen unsere Musik an die Leute bringen – ein Aufwand, der nicht unterschätzt werden darf», sagt  Giuseppe Campailla. 

Und obwohl es bis zur Plattentaufe noch knapp zwei Monate dauert, zeigt sich bereits die Nervosität vor dem Heimauftritt am 22. Dezember. «Alle werden dort sein, Freunde, Familie, andere Musiker – wir haben grossen Respekt, und hoffen, das Winterthurer Publikum von unserer Musik überzeugen zu können», so Simon Müller. 

Ein zweites Album kommt
Ob sie auf der Heimbühne mehr Gas geben als bei anderen Konzerten? «Nein. Wir geben bei jedem Konzert, egal auf welcher Bühne, immer 110 Prozent. Ziel ist, das Publikum zu beeindrucken», sagt Giuseppe Campailla überzeugt.  

Das sei auch der Grund, warum sich die Gruppe auf das Jetzt fokussiert und nicht auf zukünftige Projekte. «Wir wissen, dass ein zweites Album kommen wird, aber ‹Modern Lows› steht momentan im Vordergrund. Alles andere hat Zeit», sind sich Simon Müller und Giuseppe Campailla einig.

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