Ein Jahr «Buchzeichen Egg» – wie lautet Ihre erste Bilanz?
Marianne Beutler: Wir hören von unseren Kunden oft den Satz «Schön, dass es euch gibt» – das freut uns natürlich sehr. Von der wirtschaftlichen Entwicklung her entspricht der Umsatz den Erwartungen. Das Bedürfnis nach einer Buchhandlung in Egg ist definitiv da, und das nicht nur bei der Egger Bevölkerung. Wir haben Kunden aus allen umliegenden Gemeinden.
Gab es unangenehme Überraschungen im letzten Jahr wie unerwartete Mehrkosten?
Zum Glück gab es keine grossen Stolpersteine. Der Betrieb an sich ist kostendeckend. Aber wir hatten grössere Investitionen als gedacht. So mussten wir etwa die Ladeneinrichtung ergänzen. Mitte November wird ein zusätzliches Regal für englische Bücher eingebaut. Mit der nahen Intercommunity School in Zumikon und den vielen Expats in der Region besteht eine grosse Nachfrage.
Sie haben vor einem Jahr gemeinsam mit Ihrem Mann die Genossenschaft «Buchzeichen Egg» ins Leben gerufen. Bei der Eröffnung vor einem Jahr zählte sie bereits 138 Mitglieder. Ist diese Zahl weiter angestiegen?

