Politik

Vier Bruderhaus-Wisente ziehen nach Frankreich um

Vier Wisente vom Bruderhaus in Winterthur erhielten ein neues Zuhause. Im Rahmen der Erhaltungszucht und aufgrund von Platzmangel wurden vier Jungtiere nach Frankreich transportiert. Dort sind sie bestens aufgehoben.

Vier Bruderhaus-Wisente ziehen nach Frankreich um

Luchse, Wölfe oder Wildschweine ziehen die Besucher im Wildpark Bruderhaus in Winterthur an. Auch andere Tiere sorgen regelmässig für Freude bei Gross und Klein, so auch die Wisente. Ein Wisent ist das grösste und schwerste Landsäugetier in Europa.

Nun wurden vier Jungtiere vor einigen Tagen nach Frankreich gebracht, der Platz im Bruderhaus wurde langsam knapp. Im Rahmen der Erhaltungszucht, an der sich das Bruderhaus seit 1977 beteiligt, konnten die vier Jung-Wisente an den Parc Animalier de Sainte-Croix in Rhodes, Frankreich, abgegeben werden.

Auf in den Tiertransporter

Die vier Tiere wurden in einem unterteilbaren Trailer eines darauf spezialisierten Tiertransporteurs nach Frankreich gebracht. Wie die Stadt Winterthur in einer Mitteilung schreibt, sei dies ein sehr aufwändiges Unterfangen. Die Tiere mussten von ihrer Herde abgesondert werden. Darauf wurden sie tierärztlich untersucht, mit Ohrmarken und Chip versehen und auf den Transport vorbereitet.

Dank des neuen Fangstandes im Bruderhaus konnten sie stressfrei, ohne Narkose und ohne Zwischenfälle nach Frankreich gefahren werden. Im dortigen Park werden die Winterthurer Tiere in eine Herde von sechs Wisenten eingewöhnt und in einer 20 Hektar grossen, naturnahen Waldanlage leben. (red.)

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