Goldene Zeiten vor dem kühlen Winter
Wöchentlich, und immer in abwechselnder Parteireihenfolge, äussert sich in der Rubrik «O-Ton» eine Politikerin oder ein Politiker aus Winterthur über ein aktuelles Thema.
Traumhafter Herbst im Bündnerland und Tessin, strahlend blauer Himmel, die Lärchen in Gold getaucht, die Wärme in Bergrestaurants und Strassencafés, das Schwitzen selbst auf Wanderungen über 2000m. Wie viel solch sonnige Zeiten doch ausmachen: Wir begegnen fröhlichen und aufgestellten Leuten, die Herzen sind offen und voller Lebensbejahung.
Selbst schwierige Situationen werden mit Zuversicht und Humor gemeistert, dann wir merken deutlich, es ist einfach aussergewöhnlich schön und wir sind auf der Sonnenseite des Lebens.
Leichte Irritation: Das Handy meldet einen Postsendungsstatus, ich habe aber weder Geburtstag noch bestelle ich in Onlineshops. Kann das wirklich Erfreuliches sein? Es fällt mir leicht das im grandiosen Alpenpanorama wieder zu vergessen.
Ein Tag später: Gemäss Statusmeldung konnte die Postsendung im fernen Winterthur erfolgreich zugestellt werden. Jetzt wird mir klar, es ist das Budget unserer Stadt, das nun in meinem Briefkasten liegt.
Auch wenn ich noch die Italianita, Chiavenna, das Tessin und den herrlichen Herbst in all seinen Farben geniesse, so klopft doch der kühle Vorbote der bevorstehenden winterlichen Budgetdebatte bereits an die Tür.

