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Egg rechnet erneut mit Minus

Der Egger Gemeinderat rechnet auch im Budget für das Jahr 2018 wieder mit einem Defizit. Der Steuerfuss soll bei 98 Prozent bleiben.

Wie in den vergangenen Jahren rechnet der Egger Gemeinderat im Jahr 2018 mit roten Zahlen. (Bild: Nicolas Zonvi)

Egg rechnet erneut mit Minus

Der Voranschlag der Gemeinde Egg für das Jahr 2018 weist bei einem Aufwand von 50,1 Millionen Franken und einem Ertrag von 48,6 Millionen Franken ein Minus von 1,5 Millionen Franken auf. Wie der Gemeinderat in einer Mitteilung schreibt, verbessere sich gegenüber dem Budget 2017 das Nettoergebnis um rund 280 000 Franken.

Im Voranschlag 2018 seien wie im vergangenen Jahr nochmals rund 400 000 Franken an zusätzlichen Abschreibungen enthalten, die im Hinblick auf die Einführung des neuen Rechnungsmodells HRM2 getätigt werden, schreibt der Gemeinderat weiter. Die Investitionsrechnung weist für den Voranschlag 2018 Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen von 3,4 Millionen Franken aus. Dieser Wert ist rund 1,7 Millionen Franken tiefer als im Vorjahr.

Rote Zahlen für 2017

Der Gemeinderat empfiehlt «unter Berücksichtigung der finanziellen Situation der Gemeinde Egg und des mehrjährigen Finanzplanes», trotz des budgetierten Aufwandüberschusses den Steuerfuss bei 98 Prozent zu belassen.

Für das Jahr 2017 rechnet die Gemeinde mit einem Aufwand von rund 48,8 Millionen Franken, einem Ertrag von rund 47,1 Millionen Franken und somit einem Minus von 1,7 Millionen Franken. In den vergangenen Jahren verbuchte die Gemeinde anstatt den jeweils budgetierten Aufwandüberschüssen trotzdem stets ein Plus. Begründet wurden die besseren Rechnungen mit höheren ordentlichen Steuern und Grundstückgewinnsteuern. (zo)

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