Politik

Wie sieht die Zukunft aus?

In der Rubrik «O-Ton» äussert sich wöchentlich eine Politikerin oder ein Politiker aus Winterthur zu einem aktuellen Thema. Diesmal: Reto Diener, Co-Präsident der Grünen, blickt beunruhigt auf die jüngsten Entwicklungen betreffend Aquifer.

Wie sieht die Zukunft aus?

Wöchentlich, und immer in abwechselnder Parteireihenfolge, äussert sich in der Rubrik «O-Ton» eine Politikerin oder ein Politiker aus Winterthur über ein aktuelles Thema.

Heute – Reto Diener, Co-Präsident der Grünen Winterthur: 

Man stelle sich vor: Die Stadtregierung stoppt Park- und Strassenunterhalt, weil die Aufgaben keine Rendite abwerfen. Einfach so, über Nacht, ohne Parlament oder Volk mit einzubeziehen. So abwegig ist das gar nicht.

Bei Aquifer (dem geplanten Quartierwärmeverbund Neuwiesen) ist das fast genau so gelaufen. Obwohl finanzielle Abschätzungen eine Renditeerwartung von 2% ergeben und obwohl von der Bevölkerung ein unmissverständlicher Auftrag vorliegt. Gemäss Volksabstimmung von 2012 ist die Stadt verpflichtet, sich dafür einzusetzen, dass wir künftig gegenüber heute nur noch einen Bruchteil an fossiler Energie verheizen bzw. CO2 ausstossen. Dies im Einklang mit den internationalen Anstrengungen gegen die Klimaerwärmung.

Aquifer als grösster, bisher geplanter Quartierwärmeverbund wäre geeignet, diesen Prozess einen grossen Schritt voranzubringen. Wie soll denn eine CO2-Reduktion um einen Drittel bis 2030 gelingen? Es sind nur noch 13 Jahre bis dahin!

Wir brauchen mehr gemeinsames Engagement und genau solche Generationenprojekte wie Aquifer. Die Grünen fordern den Stadtrat auf, den Volksauftrag umzusetzen. Ab Freitag (Sammelaktion in der Altstadt) können auch Sie etwas tun und dazu unsere Petition unterschreiben. Ich werde dort sein und bin auf die Reaktionen gespannt.

 

Wöchentlich, und immer in abwechselnder Parteireihenfolge, äussert sich in der Rubrik «O-Ton» eine Politikerin oder ein Politiker aus Winterthur über ein aktuelles Thema.

 

 

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