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Politik

Schulraumplanung: Parlament verlangt mehr Konkretes

Der Ustermer Gemeinderat forderte am Montag, die Schule müsse vorwärtsmachen mit der Schulraumplanung. Auch pochte er auf klare Angaben zum Raumbedarf – und wo neue Schulhäuser hingebaut werden könnten.

Wenig Begeisterung hatte FDP-Gemeinderat Richard Sägesser am Montag für die stadträtliche Antwort auf sein Postulat übrig. In seinem Vorstoss hatte er vom Stadtrat und den Schulen eine konkrete und darüber hinaus langfristige Schulraumplanung gefordert. Beides lieferte der Bericht seiner Meinung nach nur ungenügend.

Sägesser vermisste etwa Angaben zum Bedarf für den Aus- und Neubau von Schulanlagen. Bevor bauliche Massnahmen in Betracht gezogen würden, müsse aber erst  das ganze Optimierungspotenzial der bestehenden Schulhäuser genutzt werden. «Wir behalten das Thema auf dem Radar», sagte er und gab der Hoffnung Ausdruck, dass das geplante Gesamtentwicklungskonzept so konkret werde, wie er es sich bereits von der Postulatsantwort erhofft habe.

Zwei neue Schulhäuser

Tadel gab es auch von den Grünen. Vor dem Hintergrund, dass die Schulraumplanung von 40 zusätzlichen Klassen bis ins Jahr 2035 ausgeht, fehlten der Fraktion wesentliche Informationen: «Wo sollen die benötigten Schulzimmer entstehen? Und wo sind die Baukosten dafür in der städtischen Finanzplanung vorgesehen?», fragte Gemeinderat Patricio Frei. Immerhin entspreche der Raumbedarf zwei zusätzlichen Krämeracker-Schulhäusern.

«Für die Grünen ist nicht nachvollziehbar, dass sich die Primarschule bis 2020 oder sogar 2021 Zeit lassen will, um die langfristige Strategie und den weiteren Bedarf zu planen», hielt Frei fest. So hätten gerade die Planungsänderungen und grossen Verzögerungen beim «Krämeracker» gezeigt, dass bei einem Schulhausbau «auch mal etwas Unvorhergesehenes  dazwischen kommen kann».

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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