Politik

Winterthurer reist an Triathlon-WM

Der 19-jährige Simon Westermann hat seine Leidenschaft im Triathlon gefunden. Nun ist der Winterthurer in seiner Karriere einen Schritt weitergekommen: Er reist in zwei Wochen an die Juniorenweltmeisterschaften nach Rotterdam.

Winterthurer reist an Triathlon-WM

Simon Westermann ist begeisterter Triathlonläufer. Der 19-jährige Winterthurer trainiert seit seinem siebten Lebensjahr auf Leistungssportniveau und ist seit 2013 Mitglied der Trainingsgemeinschaft Hütten. «Mein grösster Traum ist es, irgendwann an den Olympischen Spielen teilnehmen zu können», so Simon Westermann.

Diesem Traum kam er nun einen Schritt näher: Er reist nach Rotterdam an die Juniorenweltmeisterschaften, die vom 14. bis am 17. September stattfinden. 

Der zweitbeste Schweizer am Europacup

Obwohl er die direkte Qualifikation an den Europameisterschaften in Kitzbühl im Juni verpasste, hat Simon Westermann den Sprung an die Weltmeisterschaften geschafft. Das verdankt er dem Europacup, der vor circa zwei Wochen stattfand. Dort erkämpfte sich Simon Westermann den Platz als zweitbesten Schweizer.

Diese Platzierung und die Leistungen während der ganzen Saison waren ausschlaggebend, dass er nun an die Weltmeisterschaften reisen darf. «Ich erhielt den Bescheid über die Qualifikation einen Tag nach dem Europacup. Es rasten mir tausend Gedanken in diesem Moment durch den Kopf, ich war überglücklich», schwärmt Simon Westermann.

Der Sport steht im Vordergrund

Der Winterthurer hat im Juni seine Matur am Sportgymnasium abgeschlossen und beginnt nach der Weltmeisterschaft mit dem JUS-Studium. Zwischen Matur und Studium kann er sich voll ganz auf das Training konzentrieren.

«Dass ich mich jetzt, so kurz vor der WM, nicht noch um schulische Angelegenheiten kümmern muss, kommt mir sehr gelegen. So konnte und kann ich den Fokus voll und ganz auf den Sport legen», erzählt Simon Westermann.

Er hat bereits zwei Wochen Höhentraining absolviert und trainiert auch jetzt regelmässig die drei Triathlondisziplinen Schwimmen, Laufen und Velofahren. In der Woche vor den Weltmeisterschaften werde er sich erholen und nicht mehr trainieren. «Ich will am besagten fit und voller Energie sein»,  so der Winterthurer.

Seine Ziele hat der 19-Jährige klar definiert. «Ich habe keine feste Platzierung vor Augen, sondern meine eigene Leistung.» Er möchte am Ende der Weltmeisterschaften von sich selber sagen können, sein Bestes gegeben zu haben. «Kommt dabei eine gute Platzierung heraus, ist das natürlich ein sehr schöner Bonus», fügt Simon Westermann mit einem Schmunzeln an.

Der nächste Schritt steht bevor

Die Weltmeisterschaft in Rotterdam sorge aber auch für etwas Traurigkeit. «Ab der kommenden Saison trainiere ich mit dem Eliteteam, nicht mehr bei den Junioren. In Rotterdam werde ich zum letzten Mal an einem Juniorenwettkampf teilnehmen», erzählt der Leistungssportler.

Er werde seine Kameraden vermissen, sei aber auch stolz, einen Schritt weiter in seiner Karriere zu sein. «Ich fokussiere mich erst mal auf das Wochenende in Rotterdam. Alles andere kommt nachher.»

Fehler gefunden?

Jetzt melden.