Jugendliche erfolgreich ins Berufsleben führen
Jugendliche, die ins «Trampolin» gehen, haben meist eine unsichere Zukunftsperspektive. Ihnen droht der Ausschluss aus der Schule, sie finden keinen Berufseinstieg und haben zum Teil auch gesundheitliche Probleme. Das Arbeitsintegrationsprogramm bietet den Betroffenen zielgerichtete Unterstützung und Förderung für mehr Selbstverantwortung. Nun feierte «Trampolin» sein zehnjähriges Jubiläum.
Positive Bilanz
Im Rahmen der Jubiläumsfeier zogen die Verantwortlichen der Hülfsgesellschaft und vom Departement Soziales der Stadt Winterthur eine positive Bilanz. Sowohl die Trägerschaft wie auch das Programm wurden gelobt.
Ein Einblick in das Programm Trampolin (Quelle: Youtube):
Markus Casanova, Präsident der Hülfsgesellschaft Winterthur, sieht den jährlichen Beitrag der Stadt von 235‘000 Franken als wertvolle Investition in die Zukunft. Jugendliche würden dadurch eine neue Perspektive erhalten. Auch Nicolas Galladé, Winterthurer Stadtrat und Vorsteher des Departement Soziales, sieht in der Förderung der Jugendlichen eine wichtige Aufgabe.
80 Prozent haben Anschluss gefunden
In den vergangenen zehn Jahren nahmen 413 Jugendliche an dem Programm teil. 333 davon erreichten das Ziel einer Anschlusslösung – das sind rund 80 Prozent. Die Programmdauer ist je nach betroffenem Jugendlichen individuell. Der Durchschnitt beträgt fünf Monate. (red)

