Politik

22. Seemer Dorfet lockt mit Vielfalt

Seen verwandelt sich nächstes Wochenende in eine Festmeile. Zum 22. Mal wird im alten Dorfkern die Dorfet gefeiert. OK-Präsident Markus Müller ist stolz auf deren Vielfalt.

22. Seemer Dorfet lockt mit Vielfalt

Das Feiern in Winterthur nimmt kein Ende. In jedem Kreis der Stadt sorgen Wochenende für Wochenende Schiessbuden, Essensstände und Karusselle für Unterhaltung und Verpflegung. Nach Veltheim, Oberwinterthur und Wülflingen verwandelt sich nun auch Seen in eine Festmeile. Zum 22. Mal findet vom Freitag, 1. September,, bis am Sonntag, dem 3. September, die Seemer Dorfet statt. Unter dem Motto «Äs Fäscht für alli» setzt der Verein Seemer Dorfet bei der Organisation vor allem auf individuelle Angebote vor Ort. Markus Müller, Präsident des Vereins, erzählt:  «Kulturen und Altersgruppen sollen näher zusammenkommen.»

In vier Tagen beginnt die 22. Seemer Dorfet. Welche Punkte auf der To-Do-Liste stehen noch offen? 
Markus Müller: In der Woche vor der Seemer Dorfet stehen noch einige Arbeiten an. So muss die ganze Infrastruktur (Strom, Wasser, Absperrungen, Signalisationsänderung des Parkhaus Shopping Seen) aufgebaut oder umgesetzt werden. 

Was zeichnet die Seemer Dorfet aus? 
Egal ob noch jung oder schon älter, ob Musik- oder Kunsthandwerk- orientiert, wir organisieren «Äs Fäscht für alli». Damit bringen wir verschiedene Kulturen näher zueinander. Mit über 3000 gedeckten Sitz-, Steh- und Barplätzen ist die Seemer Dorfet die grösste der Winterthurer Dorfeten. Trotzdem ist mit der Durchführung im alten Dorfkern von Seen der Dorfet-Charme erhalten geblieben. 

Mit welchen organisatorischen Schwierigkeiten hatten Sie zu kämpfen?
Organisatorische Schwierigkeiten gab es keine, wir sind ein eingespieltes Team. Ausserdem können wir auf die Erfahrung der letzten 21 Seemer Dorfeten zurückgreifen. Eine Herausforderung bleibt aber: Eine ehrenamtliche Person als Platzchef zu finden. Interessierte können sich bei praesident@seemer-dorfet.ch melden. 
 
Welche Neuheiten wird es geben? 
Auf Wunsch der Mehrheit von unseren Vereinsmitgliedern haben wir die Festzeiten angepasst. Sowohl am Freitag wie auch am Samstag wird der Festbetrieb um 2 Uhr eingestellt. Ansonsten haben wir einige Ideen im OK diskutiert, halten aber 2017 am Bewährten fest.

Was darf man an der Seemer Dorfet auf keinen Fall verpassen? 
Ich möchte hier nicht ein einzelnes Highlight herausstreichen. Es ist die Vielfalt, welche die Seemer Dorfet ausmacht. Für die Jugendlichen ist es das Harassenstapeln, für Musikliebhaber ist es der Besuch einer der Livebands.

Tanzbegeisterte lassen sich die Live-Rock’n’Roll-Tanzshow nicht entgehen und die Liebhaber der 5. Jahreszeit steht ein Guggenmusik-Konzert bevor. Ganz nach dem Motto «Äs Fäscht für alli». 

Wie hat sich die Seemer Dorfet seit den Anfangsjahren verändert?
Die Seemer Dorfet wurde vor 22 Jahren von Gewerbetreibenden ins Leben gerufen. Schon früh hat man sich unserem heutigen Motto «Äs Fäscht für alli» angenommen und auch Vereinen ausserhalb von Seen den Zugang ermöglicht. 

Planen Sie Konzeptänderungen im Hinblick auf das kommende Jahr? 
Den Charakter der Dorfet sollten wir nicht verändern. Es soll auch künftig ein Fest für die Vereine bleiben und den Rahmen für einen gesellschaftlichen Austausch bilden. Gleichzeitig kann auch der Austausch unter den verschiedenen Kulturen gefördert werden.

Neue Ideen, um die Seemer Dorfet noch attraktiver und abwechslungsreicher zu machen, werden geprüft. Wir sind mit verschiedenen Vereinen, aber auch mit den OK’s der anderen Dorfeten in Kontakt. 
 

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