Politik

Cybermobbing: Die harte Realität

Das Theaterstück «Homevideo» veranschaulicht ein alltägliches Thema auf eine dramatische Art und Weise: Cybermobbing. Der 15-jährige Jakob filmt sich in einem sehr intimen Moment. Aufgrund Unachtsamkeiten gelangt dieses Video ins Internet. Jakobs Leben ändert sich von einem Tag auf den anderen.

Cybermobbing: Die harte Realität

Der 15-jährige Jakob ist ein typischer Teenager. Er ist verliebt, hängt mit seinem Freund Erik rum und chattet gern im Internet. In der Schule läuft es allerdings nicht so toll und daheim ist die Ehe seiner Eltern in einer Dauerkrise. Gut, dass seine erste Liebe Hannah seine Neigung erwidert, sie bringt Licht in Jakobs frustdunkle Tage. Als aber seine Mutter die Filmkamera mit einer sehr intimen Aufnahme von ihm an einen Klassenkameraden verleiht und ausgerechnet dieses Video sich bald darauf im Internet wiederfindet, gerät seine Welt aus den Fugen.

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Niemand begreift das Problem

Die Mitschüler beginnen ihn zu mobben, im Internet wird er traktiert und auch Hannah rückt irritiert von ihm ab. Aus der Anonymität des Internets heraus wird Jakob Opfer eines Verbrechens, an dem viele teilhaben, manche schuldlos, manche durch Nichteingreifen, einige durch zielbewusste Böswilligkeit: Es geht um Cybermobbing.

 Die dramatischen Auswirkungen für Jakob begreifen die Erwachsenen nicht, weder die Eltern noch die Lehrer. Der Vater, ein Polizist, glaubt das Problem gelöst zu haben, als er die gestohlene Speicherkarte zu fassen bekommt. Hannahs Eltern wiederum meinen, ihre Tochter werde von einem Perversen belästigt und benutzen einen Elternabend für ein Tribunal. Jakob muss die Schule wechseln, aber wird dadurch irgendetwas besser?

Jeder 5. Schüler online schikaniert

Das Stück Homevideo geht unter die Haut. Es thematisiert mit Cybermobbing ein hochaktuelles Problem: In der Schweiz wird statistisch jeder fünfte Schüler online schikaniert. (red.)

 

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