Politik

Blerim Bunjaku will als Parteiloser in den Stadtrat

Blerim Bunjaku verlässt die SP. Diese habe für seine Arbeit zu wenig Interesse und Unterstützung gezeigt. Der Winterthurer tritt gemäss dem Landboten als parteiloser den Stadtratswahlkampf im kommenden Frühjahr an.

Blerim Bunjaku will als Parteiloser in den Stadtrat

Der als Kämpfer gegen Radikalisierung bekannt gewordene  Blerim Bunjaku verlässt die SP. Das berichtete der Landbote heute Freitag, dem 25. August. Der 39-Jährige Winterthurer wurde 2015, damals noch Mitglied bei der EVP, bekannt, als er die App «Schweizermacher» auf den Markt brachte. Mit dieser konnte man für den Einbürgerungstest üben.

Unterstützung für radikalisierte Jugendliche

Wie der Landbote schreibt, engagierte sich der albanischstämmige Schweizer seither für den Kampf gegen islamische Radikalisierung und für mehr Zusammenarbeit zwischen Moscheen und anderen Institutionen. Sein Verein Fairwinti  unterstützt seit 2015 Angehörige von radikalisierten Jugendlichen – ein Angebot, das von der Stadt erst ein Jahr später folgte.

Nicht auf der Gemeinderatswahlliste

In der SP war Blerim Bunjaku in verschiedenen Funktionen tätig, zum Beispiel als Schulpfleger. Der 39-Jährige hat es gemäss dem Landboten trotzdem nicht auf die 60-köpfige Gemeinderatswahlliste der SP geschafft. Daraufhin gab er seinen Austritt aus der Partei bekannt.

Ziel: Stadtrat

Blerim Bunjaku kritisierte, dass er zu wenig Interesse und Unterstützung für seine Arbeit gespürt habe. Trotzdem lässt er von der Politik nicht ab. Der Winterthurer kündigte gegenüber dem Landboten an, als parteiloser Kandidat in den Stadtratswahlkampf zu treten. Mit Christa Meier steht ihm somit eine Gegnerin aus der Ex-Partei gegenüber.

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