Politik

H2U-Festival: Weniger Reklamationen wegen Lärms

Das Schall-Konzept der Veranstalter scheint funktioniert zu haben: Bisher ging bei der Stadt erst eine Lärmklage ein.

H2U-Festival: Weniger Reklamationen wegen Lärms

Nach der ersten Ausgabe des H2U-Festivals vor einem Jahr gingen bei der Stadt Uster überdurchschnittlich viele Lärmklagen ein, und auch in den Kommentarspalten von «Züriost» machten mehrere erboste Nachbarn ihrem Ärger über den «Krach» Luft. Dieses Jahr nun ging bei der Stadt gerade mal eine Reklamation wegen Lärms ein. Das sagt Christian Zwinggi, Abteilungsleiter Präsidiales, auf Anfrage.

Die Stadt hatte die Bewilligung für die diesjährige Austragung des Open Airs an die Bedingung geknüpft, dass die Lärmemissionen deutlich gesenkt werden. Daraufhin haben die Veranstalter in Zusammenarbeit mit der Stadt verschiedenen Massnahmen ausgearbeitet.

Wohnquartiere entlastet

So wurde dieses Jahr nicht mehr das ganze Areal direkt beschallt, sondern nur noch der Bereich vor der Bühne. Ausserdem wurde die Bühne so ausgerichtet, dass die Quartiere im Süden weniger tangiert wurden. Weiter gab es in den Pausen zwischen den Konzerten keine Musik aus den Bühnenlautsprechern. Und an jedem Tag wurde ein Konzert gestrichen.

«Ich finde es toll, dass das Problem gemeinsam entschärft und die Lärmbelastung deutlich gesenkt werden konnte», sagt Zwinggi. «Gegenüber dem Vorjahr haben sich viel mehr Leute am Festival gefreut, während sich weniger Leute gestört fühlten.»

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