40 Jahre Wülflinger Dorfet
Das Dorffest in Veltheim machte den Dorfet-Auftakt, das Römerfest in Oberwinterthur war an zweiter Stelle. Nun zieht Wülflingen nach: Am kommenden Wochenende, dem 26. August und 27. August, findet die 40. Wülflinger-Dorfet statt. Seit 1978 wird im Winterthurer Stadtteil jährlich gefeiert und ein gemütliches Zusammensein genossen.
Christian Brunner ist seit 25 Jahren im Organisationskomitee dabei, 2002 übernahm er die Position als OK-Präsident. Er und Sylvie Begner, Werbeverantwortliche des Anlasses, wünschen sich für die 40. Wülflinger Dorfet vor allem eines: Viele neugierige Besucher, die das Jubiläumsswochenende voller Freude geniessen.
Am Samstag startet die Wülflinger-Dorfet. Wie laufen die Vorbereitungen?
Christian Brunner: Die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Wir sind bereit für ein tolles Wochenende. «Feuerwehrübungen» – das sind wir uns gewohnt – gibt es jedes Jahr. Wir sind aber voller Vorfreude auf die bevorstehende Dorfet.
Sylvie Begner: Der Grossteil der Vorbereitungen unsererseits ist bereits abgeschlossen. Jetzt erfolgt noch der Feinschliff. Ich freue mich, wenn das besagte Wochenende ansteht.
Wo lagen die grössten Schwierigkeiten in der Organisation?
C.B.: Jedes Jahr ist es eine grosse Herausforderung, allen gerecht zu werden. Die Vereine wollen möglichst viel. Es gibt Lärm, es gibt Unannehmlichkeiten für Anwohner und so weiter. Auch die Finanzen werden immer mehr zum Problem. Aber irgendwie schaffen wir es immer (noch). An dieser Stelle möchte ich der Bevölkerung und den Anwohnern der Dorfeten einen grossen Dank aussprechen. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Grossteil der Leute den Festivitäten so positiv gesinnt ist.
S.B.: Um bei meinem Resort, der Werbung, zu bleiben, war es zu Beginn der Vorbereitungen nicht abzusehen, wie die Unterstützung dieses Jahr durch Inserenten, Gönner und Sponsoren ausfallen wird. Die RMS in Wülflingen war ja kurz zuvor. Allerdings war meine Sorge unbegründet. Wie auch schon in den Jahren zuvor, wurden wir vollumfänglich unterstützt! Ich möchte mich hiermit nochmals bei allen ganz herzlich für die tolle Hilfe und Zusammenarbeit bedanken.
Die Wülflinger Dorfet wird zum vierzigsten Mal durchgeführt. Welche Überraschungen erwarten die Besucher?
C.B.: Die werden hier nicht verraten – sonst sind es ja keine Überraschungen mehr. Ich sage nur: Kommen Sie nach Wülflingen, sonst verpassen Sie etwas. Wir haben einiges zu bieten. Die Besucher sollen das Jubliäumsfest vollumfänglich geniessen können.
S.B.: Wir haben ein kunterbuntes und attraktives Programm! Wer nicht bis Samstag warten kann, darf gerne auf unserer Homepage schnuppern gehen.
Welches ist Ihr persönliches Highlight an der diesjährigen Dorfet?
C.B.: Das sind die musikalischen Darbietungen die zusätzlich organisiert wurden. Vereine, die sich mit Aktivitäten bekannt machen und – für die Besucher – der Wettbewerb, mit welchem die beste und schönste Festwirtschaft gesucht und dann auch prämiert wird.
S.B.: Ich freue mich sehr auf unsere vielen «Extras» zum Jubiläum und werde bestimmt überall einmal vorbeischauen.
Werfen wir einen Blick in die Zukunft. Bewegt sich das Konzept der Wülflinger Dorfet nach vierzig Jahren auf eine Änderung zu?
C.B.: Nach 40 Jahren zu behaupten, es brauche keine Veränderungen, wäre anmassend. Was konkret geändert werden muss hängt aber auch davon ab, wie sich die Gebührenverhandlungen mit der Stadt Winterthur, zurzeit besteht eine Abmachung welche für drei Jahre gültig ist, entwickeln.
Dann verändern sich Vereine und auch Örtlichkeiten. Also kann hier keine konkrete Aussage gemacht werden. Sicher ist nur, die Wülflinger Dorfet ist ein Fest für die Vereine und das OK arbeitet für die Vereine. Der Gewinn soll den Vereinen zugutekommen, was auch so bleiben wird.
S.B.: Erst einmal werden wir unsere diesjährige Jubiläumsdorfet geniessen. Was die Zukunft bringen wird, sehen wir danach. Veränderungen sind nicht nur alleine von den Vereinen und dem Organisationskomitee abhängig.
Wir wünschen uns auf jeden Fall noch einige Jahre, in denen die Wülflinger Dorfet gefeiert werden kann.

