Rugby Club Winterthur hatte Glück im Unglück
Der Schock war gross, als gestern Donnerstag, dem 17. August, kurz vor 10 Uhr ein Feuer im Oberen Deutweg in Winterthur ausbrach (Wir berichteten). Die Feuerwehr rückte im Grossaufgebot auf, um die Flammen in der Scheune und einem angrenzenden Wohnhaus zu bändigen. Eine hochschwangere Frau und ein Kind konnten sich knapp vor den Flammen retten – es wurde niemand verletzt.
Gelagertes Sportmaterial
Im Nachhinein wird das Ausmass des Brandes klar: Diverse Sportclubs hatten ihr Material in der ausgebrannten Scheune gelagert. Darunter auch der Rugby Club Winterthur (RCW).
Dieser hatte aber Glück im Unglück wie RCW-Präsident François Malotte auf Anfrage mitteilt. «Eine Anzeigetafel, die wir gemeinsam mit den Warriors nutzten, wird wahrscheinlich unbrauchbar sein nach dem Brand. Ansonsten hatten wir nur Pfosten dort gelagert», so der RCW-Präsident.
Rauch verdeckte das Ausmass
Als er die Nachricht des Brandes hörte, erschrak er im ersten Augenblick. «Ich sah nur Fotos des Rauches. Es war nicht klar, in welchem Ausmass die Flammen wüteten.» Erst einige Zeit später, als sich der Rauch etwas aufgelöst hatte, wurde klar, was alles brannte.
«Meine Gedanken galten sofort den dort wohnhaften Menschen und ich hoffte, niemand von ihnen kam zu Schaden. Unser Material war in diesem Moment zweitrangig», erzählt François Malotte.
Heimspiele neu koordinieren
Man würde sich in absehbarer Zeit mit dem Sportamt Winterthur austauschen, wie es nun weitergehe. Ob ein anderer Lagerplatz gesucht werden muss, ist zurzeit noch unklar. «Wir lagern unser Material vorerst am Deutweg beim Stadion, dort gibt es einen kleinen Raum für uns.»
Einzig die Heimspiele im September müssen eventuell neu koordiniert werden, aufgrund der nicht mehr brauchbaren Pfosten. «Dieses Problem kann aber gelöst werden. Ich bin froh, wurde niemand ernsthaft verletzt», gibt sich François Molette erleichtert.

