Mehr Platz fürs Kaffeetrinken
Nach 14 Jahren ist es wieder an der Zeit für eine Aufrischung», erklärt Andreas Fischer, Mitinhaber der als Familien-AG geführten Traditionsbäckerei. Das 1976 erbaute Ladenlokal an der Kindhauserstrasse ist seit Beginn der Sommerferien eine Baustelle.
Der letzte Umbau erfolgte 2003. Damals standen den Kunden, die ihren Kaffee und das Gipfeli vor Ort geniessen wollten, gerade mal zwölf Sitzplätze zur Verfügung. Während der Wintermonate sei es in jüngster Vergangenheit vermehrt zu Kapazitätsengpässen gekommen, erklärt Fischer, der das Unternehmen in sechster Generation führt. Sein «Urururgrossvater» Heinrich hatte 1848 gleich um die Ecke an der Zürcherstrasse 4 mit Brotbacken begonnen. Vom Backen allein könne man heutzutage aber kaum mehr leben. «Auch bei uns wird der Bistro- und Café-Bereich immer wichtiger.»
Lokal verankert
Wenn das umgebaute Lokal am nächsten Freitag seine Türen öffnet, stehen den Gästen neu 26 Plätze zur Verfügung – hinzu kommen noch 36 auf der Terrasse. Um den dafür benötigten Platz zu schaffen, musste der Aufenthaltsraum für das Personal ins Kellergeschoss verlegt werden. Fischer spricht von einem «helleren Ambiente» als bisher. Auch dürfe man sich auf mehr Komfort freuen: Die Kunden-WCs zum Beispiel sind hindernisfrei und neu direkt ins Ladenlokal integriert. Als gebürtiger Volketswiler sei es für ihn selbstverständlich gewesen, für die Bauarbeiten wo möglich und sinnvoll ortsansässige Unternehmen zu berücksichtigen. Geografische Nähe ist für den Unternehmer jedoch auch im täglichen Geschäft zentral: «Wir beziehen einen Grossteil unserer Zutaten regional und produzieren alle unsere Bäckerei-, Konditorei- und Confiserie-Artikel lokal.»
Ausser in Hegnau betreibt Beck Fischer noch in Ebmatingen (seit 1996) sowie in Aesch/Forch (seit 2016) je eine Verkaufsstelle und beschäftigt derzeit rund 30 Mitarbeitende.

