Politik

Ein halbes Jahr «fremdsehen»

Asylsuchende, die in Winterthur vorläufig wohnhaft sind, dokumentieren ihren Alltag mit der Fotokamera. Fotograf Roger Szilagy möchte mit dem Projekt «fremdsehen» einen Beitrag zur Integration leisten. Sein jetziges Fazit: Die Idee funktioniert.

Ein halbes Jahr «fremdsehen»

Wie sieht der Alltag von Flüchtlingen aus, die hier in der Schweiz Asyl suchen und vorläufig in Winterthur eine Bleibe haben? Diese Frage stellte sich der Winterthurer Fotograf Roger Szilagyi vor einigen Monaten. «Aus heiterem Himmel kam mir die Idee, mit ihnen ein Fotoprojekt zu realisieren», erzählt er.

Gemeinsam mit Christa Bot machte er sich an die Umsetzung und lancierte im Februar das Integrationsprojekt «fremdsehen» für Asylsuchende in Winterthur (wir berichteten). 

Ein halbes Jahr ist seit dem Start des Projekts vergangen. Roger Szilagyi zieht eine positive Bilanz: «Die Idee gedeiht immer weiter, das Projekt funktioniert», erzählt er. Das sei auch das Ziel in der Zukunft. «Ich habe vor, das Projekt noch einige Jahre weiterzuführen», teilt Roger Szilagyi auf Anfrage mit. 

Die Teilnehmenden aus Eritrea, Iran, Tibet oder Afghanistan stellen ihr eigenes Fototagebuch zusammen. In der Bildstrecke finden Sie Eindrücke. 

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