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Politik

«Wir hornen weiter wie gehabt»

Noch ist offen, ob das Hornverbot für den Zürichsee auch auf andere Seen ausgeweitet wird. Die Schiffe der Schifffahrts-Genossenschaft Greifensee hornen im Moment weiter, wie bisher. In Zukunft wird ihr Signal vielleicht sogar noch öfters ertönen.

Andreas Ehrentraut macht aus seinem Herzen keine Mördergrube: «Für mich gehört das Hornen zur Schifffahrt dazu», sagt der Geschäftsführer der Schifffahrts-Genossenschaft Greifensee (SGG). Nur ist seine Meinung nicht Gesetz. Und wie die Entwicklung am Zürichsee zeigt, schwingt das Pendel zur Zeit in die andere Richtung. Dort hat ein Anwohner erwirkt, dass das Bundesamt für Verkehr (BAV) ein Hornverbot für Kursschiffe ausgesprochen hat – aus Lärmschutzgründen.

Noch keine Antwort auf Anfrage

Zu erwarten ist, dass das Verbot künftig nicht nur für den Zürichsee gilt, sondern wohl für alle Schweizer Gewässer. Noch ist diese Frage nicht geklärt, eine Anfrage des Zürcher Nationalrats Gregor Rutz (SVP) liegt beim BAV zur Beantwortung auf.

Andreas Ehrentraut schaut dem Entscheid aus Bern gelassen entgegen. Anders als die Schiffe auf dem Zürichsee hätten die Schiffe der Schifffahrts-Genossenschaft Greifensee ihre Praxis bisher nicht geändert. «Wir hornen weiter wie gehabt», sagt der Zürcher Unterländer.

Ein kurzer, heller Ton: Andreas Ehrmanntraut drückt das Schiffshorn.
(Video: Nathalie Guinand)

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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