Silberweide hatte Glück im Unglück
Es war kein schöner Anblick, der sich am Sonntag den Verantwortlichen der Greifensee-Stiftung in der Naturstation Silberweide in Mönchaltorf zeigte. Die alte Silberweide, die der Naturstation als Namensgeberin dient, trug schwere Schäden vom Gewittersturm, der am Samstag über die Region fegte, davon. Ohne die Meinung eines Experten bangten die Greifensee-Ranger und das Team der Naturstation darum, ob der Baum ganz gefällt werden muss.
Storch tot geborgen
Seit dem Sturm arbeitet das ganze Silberweide-Team auf Hochtouren, damit die Naturstation am Freitag wieder ihren regulären Betrieb aufnehmen kann. «Eine erste Bilanz am Montag zeigte, dass wir Glück im Unglück hatten und die Sachschäden sich in Grenzen halten», heisst es nun auf der Website der Greifensee-Stiftung. Alle Terrarien, der Spielplatz und die Gebäude blieben vom Unwetter verschont. Stark beschädigt sei neben der alten Silberweide auch die Sichtschutzwände um das Hide. «Traurig ist, dass auch ein Storchenhorst zerstört und ein Storch unter den abgebrochenen Ästen tot geborgen wurde», heisst es weiter.
Neue Sichtschutzwände
In der Zwischenzeit begutachtete und bewertete eine Fachperson die Bäume. Äste wurden abgesägt und entfernt und drei Bäume gefällt. Nach Meinung der Fachleute hat die grosse Silberweide gute Überlebenschancen. Der beschädigte Teil wurde bereits entfernt.
Die Sichtschutzwände beim Hide müssen hingegen vollständig abgerissen und neu aufgebaut werden.
Ab Freitag wird die Naturstation den regulären Betrieb wieder aufnehmen. Aus Sicherheitsgründen bleibt die Umgebung rund um den beschädigten Silberweide-Baum aber gesperrt. Nach Beendigung der Baumarbeiten kann auch dieser Teil wieder freigegeben werden. (zo)
Weitere Informationen zu den Arbeiten in der Naturstation Silberweide und den Öffnungszeiten sind auf der Website der Greifensee-Stiftung einsehbar.
