Louis Mayor kam durch seine Frau auf den Geschmack von Latin-Musik. «Sie kommt aus der Dominikaschen Republik. Dort ist diese Musik alltäglich», erzählt der Lausanner, der in Winterthur studiert. Sein momentanes Lieblingslied heisst «La pellea con diablo». Auf Deutsch heisst das so viel wie «Der Krieg gegen den Teufel». Dieser Song begleite ihn immer, wenn er mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist.
Schattenseite der Musik
Für den 23-Jährigen gibt es aber auch eine Schattenseite am südländischen Musikstil. «In der Schweiz hat die Musik und die Tanzart überhaupt nicht die gleiche Wirkung wie in südländischen Destinationen. Hier wird alles sehr sexuell interpretiert», berichtet Louis Mayor.
In der «Dom Rep» werde durch die Musik und das Tanzen hingegen Lebensfreude vermittelt. «Daher geniesse ich den Latin umso mehr, wenn ich wieder im Heimatland meiner Frau bin», erzählt er schmunzelnd. Ansonsten sei er offen für alle Musikgenres. Ausser Metal oder Hard Rock. «Das ist mir zu laut. Ich mag keine solche harte Musik.»

