Erst Anfang Juli hat der Kantonsrat 8,2 Millionen Franken für den Umbau der «Flamingo-Kreuzung» gesprochen und damit den Weg freigemacht für die Realisierung. Mit dem Vorhaben sollte der oftmals stockende Verkehr verflüssigt werden – nun ging eine Beschwerde ein.
Kritik an den Plänen gab es erstmals vor rund einem Jahr. Innerhalb der Auflagefrist wurden acht Einsprachen gegen das Projekt eingereicht. «In vier Fällen konnten wir bilateral eine Einigung erzielen», sagt Projektleiter Stefan Schmon.
Auch die Witterung hat einen Einfluss
Später hiess der Regierungsrat drei Einsprachen teilweise gut. Eine Einsprache wurde vollumfänglich abgewiesen. Nun ging eine Beschwerde gegen die Festsetzung des Projekts durch den Regierungsrat beim Verwaltungsgericht ein. Wer hinter der Beschwerde steht und auf welche Kritikpunkte diese zielt, kann Schmon aus Datenschutzgründen nicht sagen. Einspracheberechtigt sind «Betroffene», also direkte Anwohner oder Liegenschaftenbesitzer.
Ursprünglich wollte der Kanton im kommenden Frühjahr mit den Bauarbeiten beginnen. Nun gibt es eine Verzögerung von mindestens einem halben Jahr. Gemäss Schmon dauert es in der Regel so lange, bis eine Beschwerde dieser Art vom Verwaltungsgericht behandelt wird. Der Baubeginn könne sich aber auch so um ein Jahr verzögern, da die Witterung sowie die Bauprojekte in der Umgebung in die Planung mit einbezogen werden müssten.

